mini|Nicola Kirsch (2024). Foto: Joel Heyd Nicola Kirsch (* 1975 in Ludwigshafen am Rhein) ist eine deutsche Theater- und Filmschauspielerin.
Leben und Wirken Nicola Kirsch absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Danach war sie ab 1997 am Staatstheater Hannover engagiert, u. a. in Marat/Sade von Peter Weiss, Regie: Andreas Kriegenburg; Legoland von Dirk Dobbrow, Regie: Armin Petras. Von 2003 bis 2007 spielte sie am Burgtheater Wien (u. a. Zeit der Plancks von Sergi Belbel, Regie: Philip Tiedemann; Wir machen’s auch ohne – Hommage an Werner Schwab, Regie: Stephan Rottkamp; Bulbus von Anja Hilling, Regie: Daniela Kranz, Schwimmen wie Hunde von Reto Finger, Regie: Harald Brückner; Die versunkene Kathedrale von Gert Jonke, Regie: Christiane Pohle; Das Haus des Richters von Dimitré Dinev, Regie: Niklaus Helbling; Lisa D. von Johannes Schrettle, Regie: Robert Lehniger). Ab der Spielzeit 2007/08 war sie festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Wien. Für ihre Rolle der Helen in Waisen von Dennis Kelly war Nicola Kirsch 2011 als Beste Schauspielerin für den Nestroy-Theaterpreis nominiert.Nicola Kirsch bei nestroypreis.at Ab 2015 war sie im Ensemble des Theater BaselSeit der Spielzeit 2019/20 ist sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater München.Nicola Kirsch bei residenztheater.de
Sie ist mit dem Schauspieler Roland Koch verheiratet.
Theater (Auswahl)
Schauspielhaus Wien 2007: Hamlet ist tot. Keine Schwerkraft. Von Ewald Palmetshofer. Inszenierung: Felicitas Brucker (Eine Koproduktion mit den Wiener Wortstaetten) 2011: Waisen (als Helen). Von Dennis Kelly. Inszenierung: Ramin Gray 2013: Princip - Dieses Grab ist mir zu klein (als Ljubica). Von Biljana Srbljanović. Inszenierung: Michał Zadara 2015: Johnny Breitwieser (als Luise, sein Engel). Von Thomas Arzt und Jherek Bischoff (Komposition). Inszenierung: Alexander Charim
Theater Basel 2015: Kinder der Sonne (als Jelena Nikolajewna, Frau von Pawel Fjodorowitsch Protassow). Von Maxim Gorki. Inszenierung: Nora Schlocker 2016: Nirgends in Friede. Antigone (als Antigone 2). Von Darja Stocker nach Sophokles. Inszenierung: Felicitas Brucker 2016: Was ihr wollt (als Maria). Von William Shakespeare. Inszenierung: Julia Hölscher 2017: Klub Roter Oktober - Hier spricht Lenin (als Kellnerin). Von Iwan Alexandrowitsch Wyrypajew. Inszenierung: Nora Schlocker 2019: Die Räuber (Diverse Rollen). Von Friedrich Schiller. Inszenierung: Thorleifur Örn Arnarsson
Residenztheater München 2019: Ronja Räubertochter (als Undis, Birks Mutter / Rumpelfrau). Nach dem Roman von Astrid Lindgren, Inszenierung: Daniela Kranz 2020: Dantons Tod (als Julie, Dantons Gattin). Nach Georg Büchner. Inszenierung: Sebastian Baumgarten 2021: Die Unerhörten – Technoide Liebesbriefe für antike Heldinnen. Mit Texten von u. a. Aischylos, Ingeborg Bachmann, Hélène Cixous, Euripides, Esther Hutfless, Enis Maci, Friederike Mayröcker, Helga M. Novak, Ovid, Sappho, Elisabeth Schäfer, Christa Wolf. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach 2022: Warten auf Platonow (als Linker Daumen). Nach Anton Pawlowitsch Tschechow. Inszenierung: Thom Luz 2022: Der Entrepreneur (div. Rollen). Von Kevin Rittberger (Uraufführung/Auftragswerk). Inszenierung: Nora Schlocker 2023: Götz von Berlichingen (als Olearius). Nach Johann Wolfgang von Goethe. Inszenierung: Alexander Eisenach 2023: Buddenbrooks (als Gerda Buddenbrook). Nach Thomas Mann. Inszenierung: Bastian Kraft 2024: Moby Dick (als Walfänger / Doktor Bunger). Nach Herman Melville. Inszenierung: Stefan Pucher 2024: Die Wildente (als Berta Sörby). Nach Henrik Ibsen. Inszenierung: Johannes Holmen Dahl 2025: Salome (als Herodias). Nach Oscar Wilde in einer Bearbeitung von Jarosław Murawski. Inszenierung: Ewelina Marciniak 2025: Heartship (als Sara). Von Caren Jeß. Inszenierung: Fabiola Kuonen 2025: Der Untertan (als Pastor Zillich). Nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann. Inszenierung: Alexander Eisenach 2026: Bernarda Albas Haus (als La Poncia, Magd). Von Rieke Süßkow nach Federico García Lorca. Inszenierung: Rieke Süßkow 2026: Reigen. Variationen (als DJane Ada). Von Anja Hilling frei nach Reigen von Arthur Schnitzler. Inszenierung: Ran Chai Bar-zvi
Filmografie (Auswahl) 2001: Adelheid und ihre Mörder – Ein Ständchen für Heimeran 2011: Weihnachtsengel küsst man nicht
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Burgschauspieler Kategorie:Darstellender Künstler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1975 Kategorie:Frau