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Salas ist eine spanische Gemeinde (concejo in Asturien, entspricht dem municipio im übrigen Spanien) in der autonomen Region Asturien. Der Hauptort und Sitz der Gemeindeverwaltung ist ebenfalls Salas.
Lage Die Gemeinde Salas ist begrenzt von
Geschichte
Das Wappen oben links: das Wappen der Familie Salas oben rechts: das Wappen der Benediktinerkongregation von Valladolid unten links: das Wappen der Familie Miranda unten rechts: das Wappen der Familie Valdés
Antike Zahlreiche Funde aus der Altsteinzeit belegen die frühe Besiedelung des Gemeindegebietes, darunter zahlreiche Dolmen und Reste von Wallburgen. Äxte und Fibeln aus der Bronzezeit bestätigen die anhaltende Besiedlung und den regen Handel, nachdem Funde aus Malleza eindeutig dem benachbarten Álava zugewiesen werden konnten.
Aus der Zeit der römischen Besetzung existieren noch teilweise genutzte Wasserversorgungskanäle sowie Spuren des Bergbaus an den Kupfer- und Goldbergwerkenminen von Godán, Ablaneda und Carlés. Einige Ortsnamen können die römische Herkunft nicht verleugnen. Bedeutendster Nachweis ist wohl eine Stele mit der Inschrift: „Hier liegt Flavio Cabarco, Sohn von Auledo und von Caya“.
Mittelalter Die erste urkundliche Erwähnung von Salas stammt aus dem Jahr 896, in einer Abtretungsurkunde aus dem benachbarten Erzbistum Oviedo, die die Kirche San Martin de Salas betrifft. Aus dem Jahr 1024 stammt die Gründung des Klosters Monasterio de San Salvador im Auftrag der Infantin Christina.
Neuzeit Im ausgehenden 16. Jahrhundert wurden die Pfarreien Soto de los Infantes, Linares und Lavi in die Gemeinde Salas integriert. 1804 folgten die Kirchspiele San Antolín de las Dorigas, San Esteban de las Dorigas, San Justo de las Dorigas Santa Eulalia de las Dorigas. Während des spanischen Freiheitskriegs wurde Marschall Neys Vormarsch bei Cornellana am 17. Mai 1809 gestoppt, die Gemeinde konnte erst 1810 in einem zweiten Anlauf von Truppen unter Marschall Bonnet genommen werden.
Politik Die 13 Sitze des Gemeinderates verteilen sich wie folgt:
+ Historische Entwicklung des Gemeinderates von Salas Partei 1979 1983 1987 1991 1995 1999 2003 2007 2011 Spanisches Innenministerium. 2015 Spanisches Innenministerium. PSOE 6 6 9 8 10 8 7 6 3 FAC 5 9 CD / AP / PP 3 7 5 4 5 2 5 5 2 1 PCE / IU-BA 1 UCD / CDS 4 2 UCA 6 CIS 1 Total 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13
Wirtschaft + Beschäftigungszahlen der Gemeinde Salas in den Wirtschaftszweigen Beschäftigte Anteil in Prozent TOTAL 1.907 100 Ackerbau, Viehzucht und Fischerei 553 6,98 Industrie 339 29,00 Bauwirtschaft 153 8,02 Dienstleistungsbetriebe 862 45,20 Daten aus dem Statistischen Amt für Wirtschaftliche Entwicklung in Asturien, Stand 2009. (PDF; 109 kB), SADEI
Bevölkerungsentwicklung Quelle: – grafische Aufarbeitung für Wikipedia
Parroquias Die Gemeinde ist in 28 Parroquias unterteilt:
Sehenswertes Pfarrkirche „Iglesia de San Martin“ mit Fundamenten aus dem 10. Jahrhundert Kloster „Monasterio de San Salvador“ in Cornellana aus dem 12. Jahrhundert Eine Vielzahl unterschiedlicher Horreos aus mehreren Jahrhunderten
Eine Vielzahl von Baudenkmälern aus teilweise vorromanischer Zeit sowie Nekropolen und Wallburgen finden sich im gesamten Gemeindegebiet.
Herbergen am Jakobsweg Die Gemeinde Salas wird vom Camino Primitivo durchquert, in der Gemeinde stehen den Pilgern drei zur Verfügung: Monasterio de San Salvador, Cornellana Albergue Municipal de Salas, Salas Refugio de Bodenaya, La Espina
Söhne und Töchter der Gemeinde mini|250px|Statue des Fernando de Valdés y Salas in der Universität Oviedo Fernando de Valdés y Salas (1483–1568), Generalinquisitor von Kastilien, Gründer der Universität Oviedo Juan Velarde Fuertes, Wirtschaftswissenschaftler Manuel Díaz Vega (* 1954), Präsident des spanischen Fußballverbandes Luján Argüelles, Journalistin und TV-Moderatorin
Weblinks
Seite der Asturischen Gemeinden (spanisch) Seiten der Gemeinde im Tourismusportal Vivirasturias
Einzelnachweise
Kategorie:Conjunto histórico-artístico