Zadelsdorf war eine Gemeinde im Landkreis Greiz in Thüringen. Am 1. Dezember 2011 wurde sie nach Zeulenroda-Triebes als Ortsteil eingemeindet. Für den Ortsteil gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.

Geographie Zadelsdorf liegt an der Talsperre Zeulenroda im Thüringer Schiefergebirge. Der Ort grenzt an die Stadt Auma-Weidatal.

Geschichte Zadelsdorf wurde 1324 erstmals als Zcedelanstorf urkundlich erwähnt. Der Name geht vermutlich auf den slawischen Personennamen Sedlan zurück. Zwischen 1813 und 1816 wurde die heutige Kirche erbaut. Am 18. August 1988 vernichtete ein durch Brandstiftung ausgelöstes Großfeuer mehrere historische Gehöfte im Ortskern.

Bis zum 3. Januar 1996 war Zadelsdorf ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Auma, danach gehörte die Gemeinde zur Verwaltungsgemeinschaft Auma-Weidatal. Am 1. Dezember 2011 wurde Zadelsdorf nach Zeulenroda-Triebes eingemeindet.StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011

Einwohnerentwicklung Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember): 1994: 164 1995: 165 1996: 167 1997: 178 1998: 174 1999: 170 2000: 168 2001: 162 2002: 157 2003: 155 2004: 159 2005: 157 2006: 156 2007: 157 2008: 152 2009: 140 2010: 140 2013: 147 Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Söhne und Töchter des Ortes Gustav Queck (1822–1897), Klassischer Philologe und Gymnasialdirektor Gottlieb Prager (1839–1920), deutscher Gutsbesitzer und Politiker

Weblinks

Ortsteil Zadelsdorf In: Webauftritt der Stadt Zeulenroda-Triebes.

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Greiz Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Greiz) Kategorie:Geographie (Zeulenroda-Triebes) Kategorie:Ersterwähnung 1324 Kategorie:Gemeindeauflösung 2011