Leibnitz ist ein Einschlagkrater auf der Mondrückseite, der einen Durchmesser von rund 233 Kilometern hat.

Der Krater liegt auf der Südhälfte der erdabgewandten Seite, südöstlich des Mare Ingenii. Weiter östlich befindet sich Oppenheimer, südsüdwestlich schließt sich Von Kármán an. Der Kraterrand ist im Osten von Davisson und im Südosten von Finsen überlagert. Die Entstehungszeit des Kraters wird der pränektarischen Periode zugerechnet. Das Kraterinnere ist von Lava bedeckt, deren Alter auf 3,3 Milliarden Jahre geschätzt wird.

mini|links|Leibnitz und seine Nebenkrater

Der Krater wurde 1970 von der IAU nach dem deutschen Mathematiker und Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz benannt. Die inkorrekte Schreibweise des Namens mit "tz" am Namensende ist die offizielle Bezeichnung des Kraters.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Einschlagkrater (Mond) Kategorie:Gottfried Wilhelm Leibniz als Namensgeber