zentriert|350px|Davidszitadelle in Jerusalem Kalif Umar ibn al-Chattab zieht in das eroberte Jerusalem ein. Damit fällt das Heilige Grab in die Hände der Araber. 638 in anderen Kalendern Armenischer Kalender 86/87 (Jahreswechsel Juli) Äthiopischer Kalender 630/631 Buddhistische Zeitrechnung 1181/82 (südlicher Buddhismus); 1180/81 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) Chinesischer Kalender 55. (56.) Zyklus Jahr des Erde-Hundes 戊戌 (am Beginn des Jahres Feuer-Hahn 丁酉) Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) Jahr 1 (Beginn April) Islamischer Kalender 16/17 (Jahreswechsel 22./23. Januar) Jüdischer Kalender 4398/99 (13./14. September) Koptischer Kalender 354/355 Römischer Kalender ab urbe condita MCCCXCI (1391) Ära Diokletians: 354/355 (Jahreswechsel November) Seleukidische Ära Babylon: 948/949 (April) Syrien: 949/950 (Oktober) Spanische Ära 676 Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 694/695 (Jahreswechsel April)
Ereignisse
Politik und Weltgeschehen
Islamische Expansion
Februar: Islamische Expansion: Kalif Umar ibn al-Chattab zieht in das eroberte Jerusalem ein. Damit fällt das Heilige Grab in die Hände der Araber. Die meisten syrischen und palästinensischen Stützpunkte von Byzanz fallen in diesem Jahr an die Araber, lediglich Caesarea Maritima kann sich dank der Flotte zwei weitere Jahre halten. Im Herbst schickte Abū ʿUbaida ibn al-Dscharrāh, Oberbefehlshaber der muslimischen Truppen in Syrien, mehrere Abteilungen, davon zwei unter dem Kommando von Chālid ibn al-Walīd, um das oströmisch beherrschte Anatolien bis nach Tarsus im Westen zu plündern. Chalids Hauptangriffsziel ist Germanikeia am Fuße des Taurusgebirges. Die Belagerung von Germanikeia endet mit der Übergabe der Stadt durch die dort stationierte Garnison zu den üblichen Bedingungen, die die Schonung der Bevölkerung bei Zahlen der Dschizya beinhalten. Die Muslime kehren mit Reichtümern beladen nach Chalkis in Syrien zurück. Da der Kalif nach diesem neuerlichen erfolgreichen Feldzug die Popularität Chalids fürchtet, entlässt er diesen aus dem Oberbefehl seiner Streitkräfte in Syrien.
Byzantinisches Reich
4. Juni: Der byzantinische Kaiser Herakleios erhebt nach Intervention seiner Frau Martina seinen zwölfjährigen Sohn Heraklonas zum Mitkaiser. Sein jüngerer Bruder David Tiberios wird Caesar.
Urkundliche Ersterwähnungen
Die Orte Bouhans-et-Feurg und Brunoy werden erstmals in einer Urkunde erwähnt.
Kultur und Religion
April: Beginn des Kalenders der Dai 15. Oktober: Nach dem Tod von Papst Honorius I. wählt der römische Klerus Severinus zu dessen Nachfolger. Er weigert sich, die monotheletische Glaubensformel Ekthesis, die Kaiser Herakleios vorgeschlagen hatte, anzuerkennen, woraufhin dieser ihm zunächst die Bestätigung der Wahl verweigert; sie wird 640 nachgeholt, so dass dieses Jahr als offizieller Beginn des Pontifikats des Severinus gilt. Pyrrhos wird Patriarch von Konstantinopel als Nachfolger von Sergios I. Er ist einer der nachhaltigsten Verfechter des Monotheletismus. Infolge der arabischen Eroberung Jerusalems bleibt der dortige Patriarchensitz bis etwa 650 unbesetzt.
Im Auftrag des Kalifen ʿUmar ibn al-Chattāb wird in Kufa die Große Moschee als erstes Gebäude errichtet. Kalif Umar ibn al-Chattab führt im arabischen Raum die Islamische Zeitrechnung ein: der Beginn der Zeitrechnung wird auf die Hidschra des Propheten Mohammed im Jahr 622 gelegt.
Geboren
Hui Neng, chinesischer Zen-Meister († 713)
Gestorben
12. Oktober: Honorius I., Papst Abū ʿUbaida ibn al-Dscharrāh, Gefährte des Propheten Mohammed Sergios I., Patriarch von Konstantinopel