zentriert|122px|Heiliger Oswald Oswald von Northumbria siegt in der Schlacht von Heavenfield. zentriert|178px|Sopronius von Jerusalem Sophronius wird Patriarch von Jerusalem. 634 in anderen Kalendern Armenischer Kalender 82/83 (Jahreswechsel Juli) Äthiopischer Kalender 626/627 Buddhistische Zeitrechnung 1177/78 (südlicher Buddhismus); 1176/77 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) Chinesischer Kalender 55. (56.) Zyklus Jahr des Holz-Pferdes 甲午 (am Beginn des Jahres Wasser-Schlange 癸巳) Islamischer Kalender 12/13 (Jahreswechsel 6./7. März) Jüdischer Kalender 4394/95 (29./30. August) Koptischer Kalender 350/351 Römischer Kalender ab urbe condita MCCCLXXXVII (1387) Ära Diokletians: 350/351 (Jahreswechsel November) Seleukidische Ära Babylon: 944/945 (April) Syrien: 945/946 (Oktober) Spanische Ära 672 Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 690/691 (Jahreswechsel April)
Ereignisse
Politik und Weltgeschehen
Europa
Oswald von Northumbria, der im schottischen Exil gelebt hat, gelingt in der Schlacht von Heavenfield der Sieg über Cadwallon ap Cadfan von Gwynedd. Daraufhin kann Oswald das geteilte Northumbria unter seiner, nun wieder christlichen Herrschaft, wieder vereinigen.
Byzantinisches Reich / Islamische Expansion / Perserreich
4. Februar: Die Schlacht von Dathin zwischen dem Islamischen Kalifat und den christlichen Verbündeten des Oströmischen Reichs endet mit einem Sieg der Araber. Es handelt sich um eine kleinere Schlacht, die gleichwohl einen großen Widerhall in der zeitgenössischen Literatur findet. Der Schlacht ist ein arabischer Überfall auf das Umland von Gaza vorausgegangen. 23. August: Nach dem Tode Abu Bakrs wird Umar ibn al-Chattab zum zweiten Kalifen der Muslime gewählt. Im Sommer gelingt ihm bei Adschnadain, südwestlich von Jerusalem, der erste größere Sieg über die byzantinischen Truppen. Das Gebiet der Ghassaniden und Palmyra fallen in arabische Hände. Im September steht Feldherr Chālid ibn al-Walīd vor Damaskus. Herbst: Die Schlacht an der Brücke, das erste große Gefecht zwischen den muslimischen Arabern und den persischen Sassaniden im Rahmen der Islamischen Expansion, endet mit einem Sieg der Perser. Es ist die einzige schwere Niederlage, die die Araber im Zuge der frühen Expansion erleiden. Der persische Feldherr Rostam Farrochzād kann den Sieg aber nicht ausnutzen, da er nach Ktesiphon ziehen muss, wo eine Adelsrevolte am Hof begonnen hat. Die Araber können sich daraufhin neu formieren.
Ostasien
Beginn mehrjähriger Kriege zwischen Tibet und dem chinesischen Kaiserreich
Wirtschaft
Der „Diwan“, die Stammrolle der muslimisch-arabischen Armee, wird in Medina verfasst. Er regelt die Verteilung der Kriegsbeute aus dem Byzantinischen Reich. Später wird er zum Inbegriff des gesamten arabischen Finanzwesens.
Kultur
Unter Kaiser Taizong aus der Tang-Dynastie wird der Daming-Palast errichtet, der später die Hauptresidenz im Kaiserreich China werden wird.
Religion
Sophronios wird Patriarch von Jerusalem als Nachfolger des am 17. Dezember gestorbenen Modestos. Der neue Patriarch ist vehementer Gegner der von Kaiser Herakleios vertretenen monotheletischen Lehre.
Geboren
Genaues Geburtsdatum unbekannt
Chlodwig II., merowingischer Frankenkönig († 657) En no Ozunu, japanischer Asket († um 700)
Geboren um 634
Wilfrid, Erzbischof von York († 709/710) 634 oder 635: ʿUrwa ibn az-Zubair, arabischer Traditionarier und Historiograph (gest. 712 oder 713)
Gestorben Todesdatum gesichert
23. August: ʿAbdallāh Abū Bakr, islamischer Kalif, Anhänger Mohammeds (* 573) 17. Dezember: Modestos, Patriarch von Jerusalem und Heiliger der orthodoxen Kirchen
Genaues Todesdatum unbekannt
Abu al-As ibn al-Rabia, Gefährte und Schwiegersohn Mohammeds Cadwallon ap Cadfan, König des walisischen Königreichs Gwynedd Eanfrith, König des angelsächsischen Königreichs Bernicia Osric, König des angelsächsischen Königreichs Deira
Weblinks