Der Bezirk Oberlandquart (rätoromanisch district da Landquart su) war von 1851 bis 2000 ein Zivilgerichtssprengel des Schweizer Kantons Graubünden. Er umfasste die Kreise Jenaz, Luzein, Küblis und Klosters im mittlern und innern Prättigau sowie Davos im Landwassertale. Zum Anfang des Jahres 2001 wurde er um die Kreise Schiers und Seewis erweitert und erhielt den neuen Namen Prättigau-Davos.

Die Gemeinden des ehemaligen Bezirks Oberlandquart Wappen Gemeindename PLZ Einwohner() Fläche in km²Bundesamt für Statistik Generalisierte Grenzen 2020. Einwohnerpro km² Kreis 35px|Davos Davos 7260, 7270, 7272 11’417 254,39 Davos 35px|Fideris Fideris 7235 Jenaz 35px|Furna Furna 7232 Jenaz 35px|Jenaz Jenaz 7231, 7233 Jenaz 35px|Klosters-Serneus Klosters-Serneus 7250, 7252 3890 193,19 Klosters 35px|Conters im Prättigau Conters im Prättigau 7241 Küblis 35px|Küblis Küblis 7240 Küblis 35px|Saas im Prättigau Saas im Prättigau 7247 733 26,68 Küblis 35px|Luzein Luzein 7245 1272 31,60 Luzein 35px|St. Antönien St. Antönien 7245 235 42,69 Luzein 35px|St. Antönien Ascharina St. Antönien Ascharina 7245 117 9,58 Luzein Total (11) 9189 414,87

Veränderungen im Gemeindebestand

1851: Abspaltung von Davos und Bezirkswechsel von Oberlandquart → Arosa in den Bezirk Plessur 1872: Fusion Klosters und Serneus → Klosters 1872: Fusion Luzein, Buchen, Pany und Putz → Luzein 1953: Namensänderung von Ascharina → St. Antönien Ascharina 1953: Namensänderung von Castels → St. Antönien Castels 1953: Namensänderung von Rüti im Prättigau → St. Antönien Rüti 1962: Namensänderung von Conters im Prätigau → Conters im Prättigau 1973: Namensänderung von Klosters → Klosters-Serneus 1979: St. Antönien Castels und St. Antönien Rüti → St. Antönien 2001: Bezirkswechsel aller Gemeinden des ehemaligen Bezirks Oberlandquarts → Bezirk Prättigau-Davos

Bevölkerung

Weblinks

Einzelnachweise

Oberlandquart Kategorie:Geschichte (Kanton Graubünden)