mini|hochkant=1.5|Übersichtskarte von Berlin-Johannisthal

Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Johannisthal beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteil Johannisthal mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

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Überblick Allgemeines mini|Sterndamm Ecke Groß-Berliner Damm: Figur, die Bezug auf die Vergangenheit des Ortsteils mit dem Flugplatz Johannisthal nimmt

Johannisthal hat Einwohner (Stand: ) und umfasst den Postleitzahlenbereich 12487. Im Ortsteil gibt es 83 gewidmete Straßen und zwei benannte Plätze, davon liegen acht Straßen teilweise in den Nachbarortsteilen. Die Länge der bis 2013 angelegten Straßen beträgt 38,1 Kilometer. Am Groß-Berliner Damm zwischen dem Landschaftspark und dem Bahngelände im Nordosten des Ortsteils geplante StraßenDas Abgeordnetenhaus von Berlin hat dem Entwurf des Bebauungsplans XV-54ab am 12. Dezember 2002 zugestimmt. sind hierfür unbeachtet geblieben. Das an den Ortsteil Adlershof grenzende Gebiet des vormaligen Flugfeldes Johannisthal ist zum größeren Teil zum Landschaftspark Johannisthal umgestaltet worden.

Im Ortsteil liegt ein 2850 Meter langer Abschnitt der Bundesautobahn 113 mit den Anschlussstellen 4 (Stubenrauchstraße) und 5 (Adlershof). Die ASt 5 führt über das Ernst-Ruska-Ufer direkt in den Nachbarortsteil Adlershof. Die ASt 4 schließt nördlich das Hauptstraßensystem des Ortsteils mit dem Sterndamm und dem Segelfliegerdamm an den Verkehr nach Nieder- und Oberschöneweide, südlich nach Rudow und südöstlich über den Eisenhutweg (zur Rudower Chaussee) nach Adlershof an. In Ost-West-Richtung bringt die Südostallee in Verlängerung der außerhalb von Johannisthal liegenden Kreuzung Baumschulenstraße/Sonnenallee Verkehr in Richtung Niederschöneweide, zum Anschluss an die Bundesstraße 96a und innerhalb des Ortsteils zum Groß-Berliner Damm.

mini|Straßenschild mit dem Zusatz „Privatstraße“

Viele der für Johannisthal vergebenen Straßennamen spiegeln die Geschichte des Flugplatzes oder mit ihm verbundene Personen wider. Andere dokumentieren Landschaftsmerkmale. Besonders der Begriff „Fenn“ wurde in etwas unübersichtlicher Weise verwendet: „Am Alten Fenn“, „Breites Fenn“ und „Zum Alten Fenn“. Anzumerken ist auch eine Anzahl von Privatstraßen im amtlichen Verzeichnis.

mini|Nach der politischen Wende stillgelegtes Gebäude am Groß-Berliner Damm (MfS, Abteilung 26)

Für das Gebiet des ehemaligen Flugplatz Johannisthal, das vom Bahngelände im Nordosten, der Rudower Chaussee in Adlershof im Südosten, der Straße am Flugplatz und dem Straßenzug Segelfliegerdamm/Landfliegerstraße begrenzt wird, und in den der (zunächst nicht durchführende) Groß-Berliner Damm hineinführte wurde nach 1990 eine Planung als Entwicklungsgebiet eingerichtet.Falk-Verlag Hamburg: Städteatlas Großraum Berlin mit Potsdam. 5. Auflage. Die hier liegenden Einrichtungen und Industriebetriebe waren nach der Wende größtenteils entfallen. Es wurden mehrere Straßennamen in einem Namenspool von 2002 für das Entwicklungsgebiet Adlershof/Johannisthal vorgegeben, der vom Bezirk für die Senatsplanungen für das Ostgelände des Ortsteils und für den Adlershofer Anteil gebildet wurde. 2008 änderte der Berliner Senat die Pläne für das Entwicklungsgebiet und der Bezirk forderte sein Mitspracherecht ein. Der Ausbau geplanter Straßen verzögerte sich daher. Am Westrand des Landschaftsparks zum Segelfliegerdamm / Straße am Flugplatz entstand zu Beginn der 2010er Jahre eine Eigenheimsiedlung mit mehreren neuen Straßen („Wohnsiedlung Landschaftspark“). Der Groß-Berliner Damm wurde bis Adlershof durchgeführt. Das vormalige NVA-GeländeVerordnung über die Festsetzung des Bebauungsplans 9-16-1 im Bezirk Treptow-Köpenick, Ortsteile Johannisthal und Adlershof Vom 1. Dezember 2011 (PDF; 482 kB) auf dem Flugfeld unter Einbeziehung von Teilen des Rangierbahnhofs Schöneweide in Fortsetzung der westlich liegenden Gewerbeflächen ist für Gewerbeansiedlung projektiert und wird mit neuen Straßen erschlossen. (PDF; 510 kB) Planungsbedingt sind einige Straßennamen in Lage und Namensgebung noch nicht eindeutig festgelegt. Insbesondere ist auch die Führung einiger Straßen nördlich vom Landschaftspark zu Beginn der 2020er Jahre nicht endgültig festgelegt.MieterMagazin (Januar/Februar 2008): Entwicklungsgebiete – Stotternde Notbremsung Bis 2020 wurden im Entwicklungsgebiet die Gerhard-Sedlmayer-Straße, die Wagner-Régeny-Straße, die Benno-König-Straße sowie der Gerhard-Hertz-Platz angelegt. Die Ansiedlung von Unternehmen in diesem Gebiet erfolgte bisher noch nicht in der geplanten Intensität.

Ortsteilgrenzen nach Straßen Johannisthal grenzt im Süden an den Teltowkanal und damit an Rudow. Am östlichen Ende biegt die Ortsteilgrenze nach Nordosten und verläuft entlang der Hermann-Dorner-Straße sowie der anschließenden Igo-Etrich-Straße, die beide zu Adlershof gehören und auf Johannisthaler Seite an das ehemalige Flugfeld (heute zum Teil ein Landschaftspark) grenzen. In der gedachten Verlängerung dieses Straßenzuges kreuzt die Grenze die Görlitzer Bahn, verläuft nun zwischen Görlitzer Bahn und dem Adlergestell nordwestwärts und grenzt nunmehr gegen Niederschöneweide. Die Grenze setzt sich dann zwischen der Görlitzer Bahn und der Michael-Brückner Straße fort und wechselt am Sterndamm auf die südwestliche Seite des Bahnkörpers. Diesem folgt sie bis zur Rixdorfer Straße. Dort knickt die Ortsteilgrenze nach Südwesten ab. Die Kante des nordwestlichen Fußweges grenzt von hier an den Ortsteil gegen Baumschulenweg ab. An der Kreuzung mit der Kiefholzstraße wechselt die Grenze zur Nordseite der Südostallee. Die Friedhofsflächen gehören zu Baumschulenweg, die Königsheide und Südostallee zu Johannisthal. Vor der Südostalleebrücke wendet sich die Ortsteilgrenze am Südufer des Britzer Zweigkanals nach Südwesten bis an die Baumschulenbrücke und weiter auf die Südostseite der Baumschulenstraße. Durch den weiteren Verlauf der Grenze entlang der Nordseite der Königsheideallee wird die Königsheide umschlossen (). Zwischen Kleingartenanlagen und dem Wasserwerk Königsheide verläuft die Grenze nun in südwestlicher Richtung, kreuzt die A 113 und erreicht wieder das Nordufer des Teltowkanals.FIS-Broker Kartenanzeige Karte von Berlin 1:5000 (K5-Farbausgabe), abgerufen am 31. August 2012.

Übersicht der Straßen und Plätze

Name/Lage Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAkeleiweg ()920Akelei, krautige Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse Der Weg wurde nach dem hiesigen Bebauungsplan als Straße B angelegt, er umfasst 89 Hausnummern. Bis zu einer Korrektur der Bezirksgrenzen im Jahr 1938 gehörte der Weg zum Verwaltungsbezirk Neukölln bzw. innerhalb dessen zum Ortsteil Rudow – deshalb auch die inhaltlich-programmatische Bezugnahme zu dortigen Straßennamen (Blumen, Pflanzen und Gewächse). Der Akeleiweg bildet die südöstliche Fortsetzung des Sterndamms und mündet in den Eisenhutweg.140px|Akeleiweg nach Ost von der Stubenrauchstraße ausAlbineaplatz ()80 × 70 × 50(dreieckig) Albinea, Gemeinde in Italien, eine der Partnerstädte des Bezirks Der Platz wird vom Sterndamm in Nordost-Südwest-Richtung durchschnitten. Seine äußere Begrenzung bilden die Winckelmannstraße (West), der Heuberger Weg (Ost) und ein Arm des Sterndamms im Norden. Auf dem bis 1950 Kaiser-Wilhelm-Platz (siehe unten, Liste ehemaliger Straßen und Plätze) benannten,Eintzragung auf dem Schwarz-Stadtplan von 1946 auf www.landkartenarchiv.de danach namenlosen PlatzDrucksache – V/0577: Benennung eines Platzes in Johannisthal (Höhe Sterndamm 86a-88/Heubergweg) in Albineaplatz (26. Juni 2003) steht ein umgewidmeter Gedenkstein mit der Inschrift „Den Opfern des Faschismus“, davor wurde auf einem Findling eine kupferne Gedenktafel mit den Namen von neun ermordeten Johannisthaler Antifaschisten angebracht.Gedenkstein und Gedenktafel auf denkmalprojekt.orf Einer von ihnen ist Hans Schmidt, der in dem italienischen Ort wegen „Kontaktaufnahme mit dem Feind“ von der Wehrmacht standrechtlich erschossen wurde. In Albinea wurde im Jahr 2006 eine Straße nach Treptow benannt (Via Treptow). 140px|Berlin-Johannisthal Albineaplatz 140px|Gedenktafel auf dem AlbineaplatzAllmersweg ()80 Hermann Allmers (1821–1902), Schriftsteller Der Allmersweg ist eine Sackgasse, die von der Hagedornstraße in südwestliche Richtung abgeht. Er wurde nach dem Bebauungsplan als Straße 36 angelegt.140px|Allmersweg Blick von der Hagedornstraße südwärtsAlter Segelfliegerdamm ()380 Segelflieger, Erinnerung an die Anfänge des Flugwesens in Johannisthal Dieser Straßenabschnitt wurde 2003 aus dem Segelfliegerdamm ausgegliedert.Liste der Umbenennungen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, Ausgabe 2013 (PDF; 96 kB)Drucksache – V/0412: Umbenennung des bisherigen Teilstücks des Segelfliegerdamms zwischen Winckelmannstraße und Planstraße West 2 in „Alter Segelfliegerdamm“ (27. Februar 2003) Er verlängert die Trasse der Walther-Huth-Straße westwärts bis an die Winckelmannstraße. 140px|Berlin-Johannisthal Alter SegelfliegerdammAm Alten Fenn ()210 Fenn, niederdeutsche Bezeichnung für ein Feuchtgebiet, hier ist konkret das „Breite Fenn“ in der Königsheide gemeint , vor 1914 Fenn Die Straße wird mit nur einem Haus um 1914 erstmals als „Fenn“ im Adressverzeichnis genannt. Sie geht an der damaligen Königschaussee ab und gehörte bis 1938 zum Verwaltungsbezirk Neukölln. Die Straße verläuft inzwischen in West-Ost-Richtung zwischen Zum Alten Fenn und der Oststraße und verfügt über die Hausnummern 13–25. 140px|Berlin-Johannisthal Am Alten FennAm Grünen Anger ()340 Anger, Kern eines Dorfes mit Wiese oder Weidefläche Im Berliner Adressbuch von 1921 ist die Straße Am Grünen Anger erstmals aufgeführt. Die Straße verläuft nordostwärts parallel zum Groß-Berliner Damm zwischen Greifstraße (Nord) und Pilotenstraße (Süd). Nach dem Adressbuch 1930 liegen zwischen Ost- und Nieberstraße unbebaute Grundstücke außer der Zigarettenfabrik, deren Anschrift jedoch Groß-Berliner Damm 27–31 ist. Zur Pilotenstraße hin schließen sich auf der rechten Seite fünf bewohnte Häuser auf Doppelgrundstücken der „TerrainAktGes.am Flugpl.Johannisthal=Adlershof (Berlin)“ an. 140px|Berlin-Johannisthal Am Grünen AngerAm Haselbusch () 190 Haselbusch, Strauch oder Baum aus der Familie der Birkengewächse Die Straße verbindet West- und Oststraße, ist in der Mitte jedoch nur ein Fußweg durch eine öffentliche Grünanlage. Sie entstand im zweiten Bauabschnitt des 1924/1925 nach Entwürfen von Ernst Engelmann und Emil Fangmeyer verwirklichten Siedlungsprojektes der „Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Johannisthal“. Noch 1930 ist sie als unbebaut ausgewiesen. 1954 ist sie in der heutigen Form verzeichnet. Im aktuellen Verzeichnis (Stand Juni 2013) ist die Parzelle 1 eine Grünfläche, und auf Nummer 2 steht ein zweistöckiges Gebäude, das zur südlich anliegenden Gebrüder-Montgolfier-Sportschule gehört.Adresssuche in der RBS-Datenbank für die Karte von Berlin 1:5000 (K5-Farbausgabe), hergestellt durch die bezirklichen Vermessungsämter 140px|Berlin-Johannisthal Am Haselbusch Am Rundling