Der Johann-Beer-Literaturpreis (auch Johann-Beer-Preis) war ein österreichischer Literaturpreis, der von 2009 bis 2018 von der Oberösterreichischen Ärztekammer und der Deutschen Bank vergeben wurde. Er ist nach dem Schriftsteller und Komponisten Johann Beer benannt.
Johann-Beer-Literaturpreis Mit dem Johann-Beer-Literaturpreis wurde jährlich das Werk eines österreichischen Autor ausgezeichnet, das „ästhetisch wie inhaltlich in herausragender Weise von den Unwägbarkeiten des Lebens und vom Umgang mit existenziellen Anforderungen und Nöten erzählt“, wie es die Mitgründer des Preises Gustav Ernst und Karin Fleischanderl benannten. Die Auszeichnung war mit 7.000 Euro dotiert.
Preisträger 2009: Antonio Fian für den Prosaband Im Schlaf – Erzählungen nach Träumen 2010: Paulus Hochgatterer für den Roman Das Matratzenhaus 2011: Arno Geiger für das autobiografische Werk Der alte König in seinem Exil 2012: Monika Helfer für den Erzählungsband Die Bar im Freien 2013: Robert Schindel für den Roman Der Kalte 2014: Friederike Mayröcker für ihr Werk cahier 2015: Margit Schreiner für ihren Roman Das menschliche Gleichgewicht . Artikel vom 7. November 2015, abgerufen am 8. November 2015. 2016: Anna Mitgutsch für ihren Roman Die Annäherung. 2017: Lydia Mischkulnig für den Erzählungsband Die ParadiesmaschineKleine Zeitung: Lydia Mischulnig bekommt Johann-Beer-Literaturpreis. Artikel vom 20. November 2017, abgerufen am 5. November 2018. 2018: Daniel Wisser für seinen Roman Königin der Bergeorf.at: Johann-Beer-Literaturpreis für Daniel Wisser. Artikel vom 29. Oktober 2018, abgerufen am 30. Oktober 2018.
Einzelnachweise
Kategorie:Literaturpreis (Österreich) Kategorie:Erstverleihung 2009 Kategorie:Auszeichnung (Oberösterreich) Kategorie:Kunst (Oberösterreich) Kategorie:Historische Auszeichnung (Österreich)