miniatur Die St.-Jürgen-Kapelle in Itzehoe ist ein Kirchengebäude, das heute zu den Kulturdenkmalen der Stadt gehört.
Die Kapelle wurde im Mittelalter als Hospitalkirche des St.-Jürgen-Hospitals bzw. St.-Georg-Hospitals gebaut, welches sich am damaligen Nordostrand der Stadt befand und als Aussätzigenasyl (Leprosorium) diente.Rudolf Irmisch: Geschichte der Stadt Itzehoe, S. 108 f. Die erste urkundliche Erwähnung des Hospitals stammt von 1303 und die der Kapelle von 1462, das Gründungsdatum beider Einrichtungen ist jedoch nicht bekannt.Elke Imberger, in: Itzehoe. Geschichte einer Stadt in Schleswig-Holstein, Bd. I, S. 40. Nach Daten der Gesellschaft für Leprakunde wurde das Spital im Jahr 1240 zuerst erwähnt.siehe Übersicht über die Leprosorien in Schleswig-Holstein unter Mitte des 17. Jahrhunderts brannte die Kapelle im Dänisch-Schwedischen Krieg nieder; das heutige Gebäude wurde 1661 errichtet.
Literatur Hugo Schünemann: Die St. Jürgens-Kapelle, ein Kleinod aus dem Spätbarock. In: Heimatverband Kreis Steinburg (Hrsg.): Steinburger Jahrbuch 1958. Itzehoe 1957, S. 25–45.
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