mini|Klosterruine – Front und Eingang

Wörschweiler (im örtlichen Dialekt Werschwiller) ist ein Stadtteil der saarländischen Kreisstadt Homburg im Saarpfalz-Kreis. Bis Ende 1973 war Wörschweiler eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Sankt Ingbert, die heute den Status eines Gemeindebezirks mit eigenem Ortsvorsteher und Ortsräten besitzt, die allerdings den Stadtrat nur beratend unterstützen.Satzung über die Einteilung des Gebietes der Stadt Homburg in Gemeindebezirke (PDF; 51 kB), abgerufen am 17. Dezember 2018

Lage Wörschweiler liegt ca. 4 km südwestlich von Homburg im Tal der Blies auf einer Höhe von . Nachbarorte sind Bierbach, Schwarzenacker, Beeden und Limbach. Der Ort wird von der Autobahn 8 tangiert.

Geschichte Seine erste historische Erwähnung fand Wörschweiler im Jahre 1131. Damals entstand das Kloster Wörschweiler, eine Stiftung des Grafen von Saarwerden. Die Reste der Zisterzienserabtei und die Ruinen ihrer gotischen Kirche sind noch heute auf dem hohen Klosterberg erhalten.

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde am 1. Januar 1974 die bis dahin eigenständige Gemeinde Wörschweiler der Kreisstadt Homburg zugeordnet und ist seitdem ein Stadtteil und ein Gemeindebezirk.

Sehenswürdigkeiten Auf dem Ortsgebiet von Wörschweiler liegt auch das als Baudenkmal geschützte Schloss Gutenbrunnen mit der Walburgiskapelle von 1725/26.

Weblinks

Literatur über Wörschweiler in der Saarländischen Bibliographie

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Saarpfalz-Kreis Kategorie:Stadtteil von Homburg Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Saarpfalz-Kreis) Kategorie:Ersterwähnung 1131 Kategorie:Gemeindeauflösung 1974 Kategorie:Gemarkung im Saarland