__NOTOC__ Das Wara-Kloster (tib. va rva dgonchin. Wala si 瓦拉寺) liegt im Kreis Jomda der Stadt Qamdo im Autonomen Gebiet Tibet der Volksrepublik China auf einer Höhe von über 3.400 m.

Das 1243, anderen Angaben zufolge 1253 gegründete Kloster ist ein Zentrum der Sakya-Schule im alten Königreiches Derge in Kham.

In jüngerer Zeit hat die Tempelanlage beträchtliche bauliche Änderungen erfahren.

Die Haupthalle enthält nach Gyurme Dorje Bildnisse von Padmasambhava, Hevajra, Jowo Shakyamuni, Vajrabhairava und Vajrapani, an den Seiten befinden sich Gottheiten der Sakayapa-Schule; der überdachte Seitengang im Hof ist mit historischen Figuren der monastischen Folge und König Tenpa TseringKönig Tenpa Tsering (1678–1738) lebte in der Zeit des 8. Tai Situ, Chökyi Chungne (chos kyi 'byung gnas; 1700–1774); vgl. von Derge dekoriert, zusammen mit den bekannten Motiven der Vier harmonischen Brüdervgl. z. B. (Thunpa Punzhitib. mthun pa spun bzhi; vgl. Four harmonious animals (englisch)), dem indischen Sadhu, der einen Elefanten führt (Atsara Langtritib. a tsa ra glang khrid) und dem Mongolen, der einen Tiger führt (Sokpo Taktritib. sog po stag khrid).Gyurme Dorje: Footprint Tibet, S. 491. – Vgl. Abschnitt: Ikonographie.

Wara-Kanjur Das Kloster ist berühmt für seine Kanjur-Ausgabe des tibetischen buddhistischen Kanons, den sogenannten Wara-Kanjurchin. Wala ban 瓦拉版; auch Wara Kangyur etc. - Vgl. David Paul Jackson: A saint in Seattle: the life of the Tibetan mystic Dezhung Rinpoche, S. 599, Anm. 255 und 256, eine Ausgabe, die im 20. Jahrhundert von dem Sakya-Meister Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö (1893–1959) aus dem Kathog-Kloster erstellt wurde.

Ikonographie Bildlich dargestellt in der Klosteranlage sind Figuren aus dem Gesar-EposSiehe Video Wala si: Jingmei de Gesar bihua - youku.com (abgerufen am 29. November 2011), Berggötter Nyainqêntanglha, Machen Pomratib. rma chen spom ra und Trashi Tsheringmatib. bkra shis tshe ring ma, vier Lokapalas und ein Bhavacakra, Vajrapani, Amitabha, Grüne Tara, Kubera und zwei Schutzgottheiten, Shakyamuni, Marpa, Trisong Detsen, Atisha, Padmasambhava, eine Dakini, Sakya Pandita, Vajradhara, Milarepa, verschiedene Sakya-Lamas, Künga Legpa und Tsongkhapa.s. a. Wala si

Rime-Bewegung Die Mischung von Lamas und Gurus verschiedener tibetischer buddhistischer Orden bezeugt den Einfluss der Rime-Bewegung (ris med) im 19. Jahrhundert, die in diesem Gebiet ihren Ursprung nahm. Geoffrey Samuel, Civilized Shamans, zufolge war es ein Versuch der Schaffung einer

Literatur Gyurme Dorje: Footprint Tibet. ISBN 1903471303

Weblinks warabuddhism.com: Sakya Wara monastery - Englisch xz.people.com: Wala si: Ting Puba laoren jiang gushi (zutu) – Chinesisch (Photos)

Einzelnachweise

Kategorie:Buddhistisches Kloster in Tibet Kategorie:Vajrayana Kategorie:Kloster (13. Jahrhundert)