Christoph Iacono (* 1972 in Wuppertal) ist ein deutsch-italienischer Pianist, Komponist, Theater- und Bühnenmusiker.

Leben Christoph Iacono studierte Klavier bei Bernd F. Marseille in Düsseldorf und Martin Dörrie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Nach Abschluss seiner Studien interpretierte er vor allem zeitgenössische und avantgardistische Kompositionen und spielte in zahlreichen Uraufführungen und Rundfunkproduktionen.

Für verschiedene Bühnen wie beispielsweise das Schauspiel Köln, das Schauspielhaus Bochum, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Thalia Theater Hamburg, das Staatstheater Mainz, das Schauspiel Frankfurt, das Staatstheater Kassel und das Schauspiel Hannover arbeitet er als freier Theater- und Bühnenmusiker. Daneben komponierte er für verschiedene Choreografen Musik für Tanztheater und spielt beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch in den Stücken Palermo, Palermo und Das Stück mit dem Schiff.

Für das Theater Kiel komponierte er die Bühnenmusik zu Romeo und Julia in der Fassung von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel. Mit den Regisseuren K.D. Schmidt, Wolf-Dietrich Sprenger, Ronny Jakubaschk und der Regisseurin Laura Linnenbaum verbindet ihn eine intensive und langjährige Zusammenarbeit an verschiedenen Schauspielhäusern im deutschsprachigen Theaterraum.

Als Pianist veröffentlichte er mit dem Ensemble Libertango die CDs El Angel und El Porteño. 2010 ist er mit dem Förderpreis des Von der Heydt-Kulturpreises der Stadt Wuppertal ausgezeichnet worden.

Theater 2004: Eine Woche voller Samstage (Paul Maar). Regie: K.D. Schmidt. Schauspiel Köln 2005: Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (Michael Ende). Regie: Uwe Hergenröder. Schauspiel Köln 2006: Weiterleben (Judith Herzberg). Regie: K.D. Schmidt. Oldenburgisches Staatstheater 2006: Romeo und Julia (William Shakespeare). Neubearbeitung von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel. Regie: Dedi Baron. Schauspiel Kiel 2007: Der Zauberer von Oz (Frank L. Baum). Regie: K.D. Schmidt. Schauspielhaus Bochum 2007: Katarakt (Rainald Goetz). Regie: Gabriele Jakobi. Schauspiel Köln 2008: Der kleine Vampir (Angela Sommer-Bodenburg). Regie: Wolf-Dietrich Sprenger. Schauspielhaus Bochum 2008: Zerrissenes Herz. Über Leben und Werk des Dichters Georg Heym. Regie: K.D. Schmidt. Oldenburgisches Staatstheater 2008: Ein Sommernachtstraum (William Shakespeare). Regie: K.D. Schmidt. Oldenburgisches Staatstheater 2008: Der Ring des Nibelungen (Schauspiel nach Richard Wagner). Regie: K.D. Schmidt. Theater Heilbronn 2009: Der gestiefelte Kater (Wolf-Dietrich Sprenger). Regie: Wolf-Dietrich Sprenger. Schauspielhaus Bochum 2009: Piaf. Eine musikalische Revue (Pam Gems). Regie: Uwe Hergenröder. Theater Dortmund 2010: Der gestiefelte Kater (Wolf-Dietrich Sprenger). Regie: Wolf-Dietrich Sprenger. Thalia Theater Hamburg 2010: Die Dreigroschenoper (Bertolt Brecht und Kurt Weill). Regie: K.D. Schmidt. Oldenburgisches Staatstheater 2010: König Lear (William Shakespeare). Regie: K.D. Schmidt. Oldenburgisches Staatstheater 2010: After The End (Dennis Kelly). Regie: Katrin Lindner. Schauspielhaus Bochum 2011: Der Mensch erscheint im Holozän (Max Frisch). Regie: Wolf-Dietrich Sprenger. Thalia Theater Hamburg 2011: REISE!REISER! Eine Reise durch den Roman „Anton Reiser“. (Karl Philipp Moritz). Regie: Sébastien Jacobi. Schauspiel Frankfurt 2012: Polarbären (Marc Haddon). Regie: K.D. Schmidt. Oldenburgisches Staatstheater 2013: Woyzeck (Nach Georg Büchner von Tom Waits, Kathleen Brennan, Robert Wilson). Regie: K.D. Schmidt. Oldenburgisches Staatstheater 2013: Was ihr wollt (William Shakespeare). Regie: Mona Kraushaar. Ernst Deutsch Theater Hamburg 2013: Lorenzaccio Le Fou oder La Vie Un Film Noir (Nach Alfred de Musset). Regie: Sébastien Jacobi. Schauspiel Frankfurt 2013: Lohengrin: Unterwegs mit Schwan! (Katrin Lange). Regie: Dorothea Schroeder. Düsseldorfer Schauspielhaus 2013: MARX MACHT MOBIL (Eine Geiselnahme mit Liedern von Christoph Iacono und K.D. Schmidt). Regie: K.D. Schmidt. Oldenburgisches Staatstheater 2014: Bei den wilden Kerlen (Nach Wo die wilden Kerle wohnen) von Maurice Sendak. Regie: Ronny Jakubaschk. Düsseldorfer Schauspielhaus 2015: Kopflohn (Anna Seghers). Regie: K.D. Schmidt. Staatstheater Mainz 2015: Die Ratten (Gerhart Hauptmann). Regie: Sébastien Jacobi. Theater Bielefeld

2017: Drei Tage auf dem Land (Patrick Marber nach Iwan Turgenjew). Regie: Andreas Kriegenburg. Schauspiel Frankfurt 2017: Die Physiker (Friedrich Dürrenmatt). Regie: K.D. Schmidt. Staatstheater Mainz 2018: Ein Sommernachtstraum (William Shakespeare). Regie: Laura Linnenbaum. Staatstheater Kassel 2018: Dinge, die ich sicher weiß (Andrew Bovell). Regie: K.D. Schmidt. Staatstheater Mainz 2018: MÉLODIE! MALADIE! MÉLODRAME! (Ein Abend über Ingrid Caven). Regie: Sébastien Jacobi. Staatstheater Saarbrücken 2019: Maß für Maß (William Shakespeare). Regie: Ronny Jakubaschk. Theater Münster 2019: Geschichten aus dem Wiener Wald (Ödön von Horváth). Regie: K.D. Schmidt. Staatstheater Mainz 2019: Mutter Courage und ihre Kinder (Bertolt Brecht). Regie: Laura Linnenbaum. Staatstheater Kassel 2022: Der Mann ohne Vergangenheit (Nach dem Film von Aki Kaurismäki). Regie: K.D. Schmidt. Staatstheater Mainz 2022: Fokus (Nach dem Roman von Arthur Miller). Regie: Laura Linnenbaum. Schauspiel Hannover 2023: Der Schimmelreiter (Nach der Novelle von Theodor Storm). Regie: Ronny Jakubaschk. Schauspiel Hannover 2023: PIAF – Mythos, Rausch und Wirklichkeit (Ein Abend von Laura Linnenbaum und Ensemble). Regie: Laura Linnenbaum. Staatsschauspiel Dresden 2024: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (Edward Albee). Inszenierung: K.D. Schmidt. Staatstheater Mainz

2024: Der Mann, der lacht - Nach dem Roman »L’homme qui rit« (Victor Hugo). Inszenierung: Sébastien Jacobi. Saarländisches Staatstheater

2024: Was ihr wollt (William Shakespeare). Inszenierung: K.D. Schmidt. Staatstheater Mainz

2025: Romeo und Julia (William Shakespeare). Regie: Ronny Jakubaschk. Mainfranken Theater Würzburg

2026: Die Dreigroschenoper (Bertolt Brecht, Kurt Weill, Elisabeth Hauptmann). Inszenierung: Christoph Mehler. Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

2026: Cabaret (Joe Masteroff, John Kander, Fred Ebb) Inszenierung: Christoph Mehler. Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

2026: Berlin Alexanderplatz (Alfred Döblin). Inszenierung: Christoph Mehler. Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

2027: RIO! - Ein Reiser-Abend (Laura Linnenbaum und Wolfgang Michalek). Regie: Laura Linnenbaum. Staatsschauspiel Dresden

2027: Die Zauberflöte - The Opera but not the Opera (Nils Strunk und Lukas Schrenk). Regie: Ronny Jakubaschk. Theater Konstanz

Diskographie Peter Kowald Ort Ensemble Wuppertal Cuts (1998 FMP) Roland Matthies Le Voyage N'est Pas Fini... (2002 Goodlife Records/Pängg Vertrieb) Ensemble Libertango Astor Piazzolla – El Angel (2006 Laika Records/Rough Trade) Ensemble Libertango El Porteño (2012 Laika Records/Rough Trade)

Auszeichnungen 2010: Förderpreis des Von der Heydt-Kulturpreises der Stadt Wuppertal

Weblinks Website von Christoph Iacono

Einzelnachweise

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