Cunersdorf (ehem. Konradsdorf) ist eine ehemalige Landgemeinde in Sachsen und seit 1999 ein Ortsteil der Stadt Kirchberg. Der Ortsteil hat den Status einer Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung und damit gemäß seiner Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.

Geographische Lage mini|links|Blick von der Culitzscher Straße auf Cunersdorf

Cunersdorf liegt im Tal des Rödelbachs zwischen Kirchberg und Culitzsch. Im Ort mündet das Crinitzer Wasser in den Rödelbach.

Geschichte mini|Gemeindeamt Cunersdorf mini|Kita Rödelbachknirpse (ehemalige Schule Cunersdorf)

Das Waldhufendorf wurde als „Konradsdorf“ im Jahre 1180 gegründet und gehörte bis 1843 anteilig zu den Ämtern Zwickau und Wiesenburg und danach zum Amt Kirchberg. 1856 kam Cunersdorf zum Gerichtsamt Kirchberg und 1875 zur Amtshauptmannschaft Zwickau, dessen Nachfolger der Landkreis Zwickau ist. Durch die aufblühende Textilindustrie im Raum Zwickau und den Bau der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld nach Kirchberg erlebte der Ort Ende des 19. Jahrhunderts einen wirtschaftlichen Aufschwung. 1999 wurde Cunersdorf nach Kirchberg eingemeindet.

Tourismus In Cunersdorf existiert ein Reiterhof.

Religionen Cunersdorf gehört zur evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde St. Margarethen in Kirchberg.

Verkehr Cunersdorf liegt im Rödelbachtal an der Straße von Kirchberg nach Wilkau-Haßlau. Von 1881 bis 1973 hatte Cunersdorf Anschluss an die Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld. Der Ort besaß einen Bahnhof (seit 1922) und einen Haltepunkt an der Bahnstrecke.

Weblinks

Stadtporträt In: Webauftritt der Stadt Kirchberg.

Einzelnachweise

Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Zwickau) Kategorie:Gemeindeauflösung 1999 Kategorie:Kirchberg (Sachsen)