miniatur|Blick über die Leineaue bei Elvese in Richtung des westlichen Nörtener Waldes (Im Hintergrund der Göttinger Wald) Der Nörtener Wald ist ein bis 305,5 m hoher Höhenzug und ein Waldgebiet des Leineberglandes im Landkreis Northeim und zu einem kleinen Anteil im Landkreis Göttingen in Südniedersachsen (Deutschland).
Geographie Der Nörtener Wald ist ein kleiner Höhenzug unmittelbar östlich des an der Leine gelegenen Fleckens Nörten-Hardenberg, ungefähr in der Mitte zwischen den Städten Northeim im Norden und Göttingen im Süden. Östlich schließt sich das Waldgebiet des Gillersheimer Forstes an.
Naturräumliche Zuordnung Der Nörtener Wald als Teil des Niedersächsischen Berglandes wird wie folgt zugeordnet:Jürgen Hövermann 1963: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten in Einzelblättern 1:200.000 - Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1952-1991 → Online-Karten. (zu 37 Weser-Leine-Bergland) (zu 373 Göttingen-Northeimer Wald) 373.0 Nörtener Wald (mit Wieter und Langfast) Nörtener Wald
Der Naturraum des Nörtener Waldes Abzugrenzen ist dabei das Berg- und Waldgebiet vom Naturraum des Nörtener Waldes innerhalb des Göttingen-Northeimer Waldes. Der Naturraum umfasst darüber hinaus das Bergland mit dem Wieter und dem Langfast. Weitere Berge und Erhebungen sind: Großer Sandberg (298,8 m), östlich von Sudheim Wehberg (297,8 m), westlich von Gillersheim Kolieberg (296 m), östlich von Waake Langenberg (295,2 m), östlich von Mackenrode Klappenhau (291,3 m), südlich von Holzerode Eingegrenzt wird die gesamte Landschaft von folgenden Naturräumen: unteres Rhumetal im Norden Eichsfelder Becken mit der Goldenen Mark im Osten Göttinger Wald im Südwesten Leinegraben im Westen
Natur Das überwiegend bewaldete Berggebiet wird von den beiden rechtsseitigen Leinezuflüssen Rodebach und Beverbach eingegrenzt. Die hauptsächliche Gesteinsart ist der Buntsandstein, am Übergang zum Leinegrabend entlang einer Störung liegt Muschelkalk an. Der Nörtener Wald ist Teil des Landschaftsschutzgebietes LSG Westerhöfer Bergland-Langfast.
Berge Zu der Bergen des Nörtener Waldes im engeren Sinne gehören: Hohe Steyer (305,5 m), südöstlich von Bishausen Eichenburg (277,7 m), östlich von Nörten-Hardenberg Sonnenberg (260 m), westlich von Suderhausen namenlos (253,2 m), westlich von Spanbeck Knippelberg (ca. 245 m), südlich von Suderhausen Zu den Bergen im erweiterten Sinne gehören: nördlich des Beverbaches: Piepenberg (278,8 m), nördlich von Bishausen Burgberg (251 m), nordöstlich von Nörten-Hardenberg südlich des Rodebaches als nordwestliche Ausläufer des Göttinger Waldes: Hopfenberg (ca. 330 m) mit dem Bilstein, westlich von Reyershausen Maiberg (260,9 m), südöstlich von Nörten-Hardenberg
Sehenswertes mini|Abschnitt der Ilian-Treppe Schloss Hardenberg Burgruine Hardenberg Hardenbergwarte auf dem Burgberg Ilian-Treppe, ein in Stein gehauener Weg aus dem 13. Jahrhundert Schloss Löseck, erbaut 1873 von Friedrich von Lösecke; diente u. a. als Töchterpensionat und privates Kinderheim Brauteiche östlich des Hohen Steyer
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