zentriert|350px|Das Café Le Réveil-Matin, Startort der ersten Tour de France Die Tour de France wird erstmals durchgeführt. zentriert|350px|Huntington Avenue Grounds am Tag von Spiel 3 der ersten World Series Die Boston Americans gewinnen die erste World Series gegen die Pittsburgh Pirates. Chronologie

Ereignisse Badminton

Baseball

mini|Gemeinsames Photo der Americans und der Pirates bei der World Series 1903 Die Boston Americans gewinnen die erste World Series gegen die Pittsburgh Pirates. Die World Series ist als einmaliges Ereignis zwischen den bis dahin verfeindeten Ligen American League und National League geplant.

Billard

März/April: bei der erstmals ausgetragenen Cadre-45/2-Weltmeisterschaft siegt der Franzose Lucien Rérolle, der alle Partien gewinnt.

Boxen

22. April: Jack Root wird durch einen Sieg über Charles „Kid“ McCoy in Detroit, Michigan, erster Boxweltmeister im Halbschwergewicht.

Fußball

20. März: Durch Fusion dreier bestehender Fußballvereine wird der FC Aberdeen gegründet. 25. März: In Avellaneda in der Provinz Buenos Aires wird der Racing Club Avellaneda gegründet. Er wird in der Folge einer der erfolgreichsten Fußballvereine Argentiniens. 18. April: Der Berliner BC 03 wird gegründet. 13. Mai: In Jena wird der Fußballklub Carl Zeiss Jena gegründet, dem ursprünglich nur Angestellte des Unternehmens Carl Zeiss angehören. 31. Mai: Mit einem 7:2-Endspielsieg über den DFC Prag gewinnt der VfB Leipzig die erste Meisterschaft des Deutschen Fußball-Bundes. Erstmals wird der 1900 gewidmete Wanderpokal Victoria verliehen. 7. Juni: 36 Schüler und Lehrlinge, die zuvor nur in „wilden“ Mannschaften gespielt haben, gründen den Fußballverein FC Union von 1903 Altona. 1. August: Der portugiesische Fußballverein Boavista Porto wird gegründet. 15. September: Der brasilianische Fußballverein Grêmio Porto Alegre wird gegründet. 23. September: Beim bisherigen reinen Turnverein TV Fürth 1860 wird eine Fußballabteilung gegründet. Der CASG Paris wird gegründet. Die Berliner Tennis- und Ping-Pong-Gesellschaft entdeckt den Fußball für sich und erwirbt eine Lizenz zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft.

Leichtathletik

23. August/30. August/6. September: Die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 1903 werden in sechs Disziplinen an unterschiedlichen Orten in Deutschland ausgetragen. An den sechsten deutschen Meisterschaften nehmen wie bisher nur Männer teil. Der Cross der Nationen wird im schottischen Hamilton erstmals ausgetragen. Sieger wird der Engländer Alfred Shrubb.

Radsport

miniatur|hochkant|Streckenverlauf der ersten Tour de France 1. bis 19. Juli: Die Tour de France wird erstmals ausgetragen. Der Franzose Maurice Garin gewinnt die in sechs Etappen durchgeführte Tour de France 1903. 16./20. bis 22. August: Die Bahnradsport-Weltmeisterschaften 1903 werden in Ordrup bei Kopenhagen ausgetragen.

Motorsport

Ringen

Inoffizielle Ringer-Europameisterschaften 1903

Rudern

Cambridge besiegt Oxford im Boat Race.

Rugby

10. Januar bis 15. März: Schottland gewinnt die Home Nations Championship 1903. 11. Dezember: In Cruz Quebrada findet das erste Rugby-Spiel auf portugiesischem Boden statt.

Schwimmen

Deutsche Schwimmmeisterschaften 1903

Turnen

14. bis 18. August: An den Turn-Weltmeisterschaften 1903 in Antwerpen nehmen nur vier Nationen teil. Diese ersten Turn-Weltmeisterschaften überhaupt sind eine Veranstaltung ausschließlich für Männer, die sich in sechs unterschiedlichen Wettbewerben messen.

Wintersport

20./21. Februar: Ulrich Salchow wird Weltmeister bei der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 1903 in Sankt Petersburg. Februar: In Kristiania wird die Nordische Wintersportwoche abgehalten. In London nimmt die erste Eishockeyliga Europas den Spielbetrieb auf, die English Ice Hockey League. Erster Meister werden die London Canadians.

Vereinsgründungen

19. März: Trotz Vereinsverbot im Osmanischen Reich wird in Istanbul der Sportverein Beşiktaş Jimnastik Kulübü gegründet, bei dem vorwiegend Ringen, Boxen, Gewichtheben und Turnen ausgeübt werden. 26. April: Durch Abspaltung vom befreundeten Athletic Bilbao wird der spanische Fußballclub Atlético Madrid gegründet. Die beiden Mannschaften einigen sich darauf, vorläufig nicht miteinander zu konkurrieren. August: Vor Beginn des Schuljahres werden in Lemberg zwei Sportvereine gegründet: Schüler des Lemberger Gymnasiums gründen den Sportverein Lechia, Schüler der Lemberger Realschule den Sportverein Sława.

Geboren Januar

1. Januar: Dino Barsotti, italienischer Ruderer († 1985) 1. Januar: Horacio Iglesias, argentinischer Bobfahrer († unbekannt) 1. Januar: Nils Arvid Ramm, schwedischer Boxer († 1986) 2. Januar: James Hall, Leichtathlet aus Britisch-Indien († 1929) 4. Januar: Rūdolfs Kronlaks, lettischer Fußballspieler († 1967) 4. Januar: Gustav Wegner, deutscher Leichtathlet († 1942) 7. Januar: Josef Breuer, deutscher Schachspieler († 1981) 7. Januar: Hooley Smith, kanadischer Eishockeyspieler († 1963) 9. Januar: Federico Kleger, argentinischer Leichtathlet († 1952) 10. Januar: Valentine Bialas, US-amerikanischer Eisschnellläufer († 1965) 10. Januar: Voldemar Väli, estnischer Ringer († 1997) 12. Januar: Armando Valente, italienischer Leichtathlet († 1997) 13. Januar: Arthur Dom, niederländisch-deutscher Motorradrennfahrer und Ingenieur († 1996) 15. Januar: Renato Barbieri, italienischer Ruderer und Rudertrainer († 1980) 15. Januar: Audrey Sale-Barker, britische Skirennfahrerin und Pilotin († 1994) 16. Januar: William Grover-Williams, britisch-französischer Automobilrennfahrer und SOE-Spion († 1945) 17. Januar: John Badcock, britischer Ruderer († 1976) 17. Januar: Wilhelm Sebastian, deutscher Automobilrennfahrer und Rennmechaniker († 1978) 18. Januar: Kathleen Shaw, britische Eiskunstläuferin († 1983) 19. Januar: Andrew Libano, US-amerikanischer Segler († 1935) 21. Januar: Raymond Suvigny, französischer Gewichtheber († 1945) 23. Januar: Gejus van der Meulen, niederländischer Fußballtorhüter († 1972) 26. Januar: László Muskát, ungarischer Leichtathlet († 1966) 27. Januar: Paul Feierstein, luxemburgischer Fußballspieler und -trainer († 1963) 27. Januar: Jules Noël, französischer Leichtathlet († 1940) 28. Januar: Antonio Negrini, italienischer Radrennfahrer († 1994) 28. Januar: Josip Škrabl, jugoslawischer Radrennfahrer († 1973) 31. Januar: Giglio Bisagno, italienischer Schwimmer († 1987) 31. Januar: Giovanni Delago, italienischer Skilangläufer († 1987) 31. Januar: Ivar Johansson, schwedischer Ringer († 1979)

Februar

2. Februar: Arkādijs Pavlovs, lettischer Fußballspieler († 1960) 3. Februar: Fernand Jourdant, französischer Fechter († 1956) 3. Februar: Willy Rosenbusch, deutscher Radrennfahrer († 1983) 6. Februar: Ernests Mālers, lettischer Radrennfahrer († 1982) 6. Februar: Katerina Nēhua, neuseeländische Schwimmerin († 1948) 7. Februar: Walter Flinsch, deutscher Ruderer († 1943) 8. Februar: Gladys Carson, britische Schwimmerin († 1987) 8. Februar: Aleksander Mitt, estnischer Eisschnellläufer († 1942) 10. Februar: Franco Cortese, italienischer Automobilrennfahrer († 1986) 10. Februar: Matthias Sindelar, österreichischer Fußballspieler († 1939) 13. Februar: Maurice Henrijean, belgischer Leichtathlet († 1940) 14. Februar: Erich Stoschek, deutscher Leichtathlet († 1985) 15. Februar: Bernard Leene, niederländischer Bahnradsportler († 1988) 16. Februar: Theodor Schär, Schweizer Fußballtorhüter († unbekannt) 17. Februar: Kyösti Luukko, finnischer Ringer († 1970) 20. Februar: Rūdolfs Bārda, lettischer Fußball- und Basketballspieler († 1991) 20. Februar: Ella Maillart, Schweizer Sportlerin († 1997) 20. Februar: Charles Pélissier, französischer Radrennfahrer († 1959) 22. Februar: Herbert Böcher, deutscher Leichtathlet († 1983) 21. Februar: Mario Balla, italienischer Wasserballspieler († 1964) 25. Februar: Guillermo Subiabre, chilenischer Fußballspieler († 1964) 27. Februar: Gustave Wuyts, belgischer Tauzieher († 1979)

März

1. März: Jaap Boot, niederländischer Leichtathlet († 1986) 1. März: Bohumil Durdis, tschechoslowakischer Gewichtheber († 1983) 2. März: Fritz Giegold, deutscher Schachproblemkomponist und Schachspieler († 1978) 3. März: Luis Gibert, spanischer Wasserballspieler († 1979) 3. März: Warren Kealoha, US-amerikanischer Schwimmer († 1972) 4. März: Filippo Caracciolo, italienischer Adeliger, Politiker, Antifaschist, Funktionär und Autor († 1965) 6. März: Elizabeth Becker-Pinkston, US-amerikanische Wasserspringerin († 1989) 8. März: Heinrich Troßbach, deutscher Leichtathlet († 1947) 9. März: Ville Mattila, finnischer Skilangläufer († 1987) 11. März: Otto Faist, deutscher Leichtathlet und Fußballtrainer († 1946) 13. März: Kurt Leucht, deutscher Ringer († 1974) 15. März: Alfredo Copello, argentinischer Boxer († unbekannt) 20. März: Folke Bohlin, schwedischer Segler († 1972) 20. März: Vincent Richards, US-amerikanischer Tennisspieler († 1958) 21. März: Julius Eisenecker, deutscher Fechter († 1981) 26. März: Tjapko van Bergen, niederländischer Ruderer († 1944) 26. März: Sven Lindqvist, schwedischer Fußballspieler und -funktionär († 1987) 26. März: Romeo Neri, italienischer Turner († 1961) 26. März: Willard Tibbetts, US-amerikanischer Leichtathlet († 1992) 28. März: Kurt Moeschter, deutscher Ruderer und Rudertrainer († 1959)

April

1. April: Salo Landau, niederländischer Schachspieler († 1944) 3. April: Piero Pastore, italienischer Fußballspieler und Schauspieler († 1968) 5. April: Fernand Delarge, belgischer Boxer († 1960) 6. April: Gustaf Andersson, schwedischer Eisschnellläufer († 1986) 6. April: Werner Zschiesche, deutscher Ruderer († 1947) 8. April: Julie Vlasto, französische Tennisspielerin († 1985) 10. April: Hugh Adcock, britischer Fußballspieler († 1975) 12. April: Frank Atkinson, englischer Fußballspieler († 1977) 12. April: Arthur Geiss, deutscher Motorradrennfahrer († 1982) 14. April: Axel Eriksson, schwedischer Leichtathlet († 1960) 14. April: Ruth Svedberg, schwedische Leichtathletin († 2002) 16. April: Josef Pöttinger, deutscher Fußballspieler und -trainer († 1970) 17. April: Morgan Taylor, US-amerikanischer Leichtathlet († 1975) 18. April: Lilly Scholz, österreichische Eiskunstläuferin († 1994) 20. April: Franz Weselik, österreichischer Fußballspieler († 1962) 24. April: Mike Michalske, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1983)

Mai

1. Mai: Juan Ibacache, chilenischer Fußballtorhüter († 1979) 1. Mai: Sándor Ivády, ungarischer Wasserballspieler († 1998) 1. Mai: Viljo Wiklund, finnischer Schwimmer († 1971) 2. Mai: Harold Brewster, US-amerikanischer Hockeytorhüter († 1994) 2. Mai: Alfred Krohn, deutscher Ruderer († unbekannt) 2. Mai: Benjamin Spock, US-amerikanischer Ruderer († 1998) 4. Mai: Mario Lusiani, italienischer Radrennfahrer († 1964) 5. Mai: Janus Braspennincx, niederländischer Radrennfahrer († 1977) 7. Mai: James Ball, kanadischer Leichtathlet († 1988) 7. Mai: Jean-Pierre Kuhn, luxemburgischer Radrennfahrer († 1984) 10. Mai: Vladas Jankauskas, litauischer Radrennfahrer († 1969) 10. Mai: Julius Müller, deutscher Leichtathlet († 1984) 10. Mai: Kay Petre, kanadische Automobilrennfahrerin und Journalistin († 1994) 12. Mai: Luciano Zampatti, italienischer Skispringer († 1957) 14. Mai: Georges Dupont, französischer Leichtathlet († 1983) 21. Mai: Ludwig Leinberger, deutscher Fußballspieler und -trainer († 1943) 21. Mai: John Wikström, schwedischer Skilangläufer († 1991) 22. Mai: Thomas Riggs, britischer Segler († 1976) 23. Mai: Ernst Klodwig, deutscher Automobilrennfahrer († 1973) 24. Mai: Fernando Paternóster, argentinischer Fußballspieler und- trainer († 1967) 25. Mai: Johan Schreiner, norwegischer Historiker († 1967) 26. Mai: Sverre Helgesen, norwegischer Leichtathlet († 1981) 27. Mai: Walt Kiesling, US-amerikanischer American-Football-Spieler und -Trainer († 1962)