Der Hamburger Wissenschaftspreis der Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve wird alle zwei Jahre von der Akademie der Wissenschaften in Hamburg verliehen.

Der bundesweiten Ausschreibung liegt jeweils eine thematische Ausrichtung zugrunde, die sich auf Disziplinen aus der Medizin oder den Natur- und Technikwissenschaften beziehen kann.

Auswahlverfahren Über die Vergabe des Hamburger Wissenschaftspreises entscheidet eine Jury.https://www.awhamburg.de/fileadmin/redakteure/Ausschreibungen/Richtlinien_Wissenschaftspreis_Web_2020.pdf Ihr gehören an: die Präsidentin bzw. der Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg (Vorsitz) drei weitere Mitglieder der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, berufen durch die Versammlung der Ordentlichen Mitglieder zwei Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler, berufen durch die Versammlung der Ordentlichen Mitglieder der Akademie der Wissenschaften in Hamburg eine Wissenschaftsjournalistin bzw. ein Wissenschaftsjournalist, berufen durch die Versammlung der Ordentlichen Mitglieder der Akademie der Wissenschaften in Hamburg

In Absprache mit der Jury kann der Vorstand der Akademie der Wissenschaften in Hamburg Fachgutachterinnen bzw. Fachgutachter benennen, die die Arbeit der Jury unterstützen. Die Zusammensetzung der Jury wird bei der Ausschreibung des Preises benannt.

Der Hamburger Wissenschaftspreis wird an eine in Deutschland arbeitende Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler bzw. eine Forschergruppe vergeben.

Preisgeld Der Hamburger Wissenschaftspreis wird von der Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve mit einem Preisgeld von 150.000 Euro ausgestattet.

Das Preisgeld ist dazu bestimmt, die weitere Forschertätigkeit zu unterstützen, der von den Kandidaten vorgeschlagene Verwendungszweck ein entscheidendes Kriterium für die Zuerkennung. Ausgezeichnet wird damit nicht ein abgeschlossenes, wissenschaftliches Lebenswerk, sondern Forschung, die zwar ihre Qualität bewiesen hat, aber noch in progress ist.

Preisträger 2009 – Infektionsforschung: Stefan Ehlers, Forschungszentrum Borstel und Universität Kiel 2011 – Energieforschung: Ferdi Schüth, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr 2013 – Demenzforschung: Mathias Jucker, Hertie-Institut für klinische Hirnforschung im Universitätsklinikum Tübingen 2015 – Nanowissenschaften: Roland Wiesendanger, Fachbereich Physik der Universität Hamburg 2017 – Energieeffizienz: Xinliang Feng, Center for Advancing Electronics Dresden, und Klaus Müllen, Max-Planck-Institut für Polymerforschung 2019 – Angeborene seltene Erkrankungen: Jutta Gärtner, Universitätsmedizin Göttingen 2021 – Künstliche Intelligenz der Medizin: Fabian Theis, Helmholtz-Zentrum München 2023 – One Health: Fabian Leendertz, Helmholtz-Institut für One Health 2025 – Immunmodulation: Florian Klein, Uniklinik Köln

Weblinks https://www.awhamburg.de/akademie/preise.html

Einzelnachweise

Kategorie:Auszeichnung (Hamburg) Kategorie:Wissenschaftspreis (Deutschland) Kategorie:Erstverleihung 2009