Walter Spannenkrebs (* 16. August 1895 in Breslau; † 19. Oktober 1979 in Bad Kissingen) war ein deutscher Heeresoffizier, zuletzt Generalmajor im Zweiten Weltkrieg.

Leben 1915 trat er während des Ersten Weltkriegs als Fahnenjunker in den aktiven Dienst und wurde kurz darauf Leutnant im Infanterie-Regiment „Graf Schwerin“ (3. Pommersches) Nr. 14. Für seine Leistungen wurden Spannenkrebs beide Klassen des Eisernen Kreuzes verliehen. Nach Kriegsende folgte seine Übernahme in die Reichswehr, wo er u. a. seinen Dienst als Adjutant des III. Bataillons im 4. (Preußisches) Infanterie-Regiment versah.Reichswehrministerium (Hrsg.): Rangliste des Deutschen Reichsheeres. E.S. Mittler & Sohn, Berlin 1924, S. 181. Am 1. Oktober 1934 wurde Spannenkrebs Lehrer an der wiedereröffneten Kriegsakademie in Berlin. 1938 erfolgt die Beförderung zum Oberstleutnant. 1939 verfasste er sein Werk Angriff mit Kampfwagen.Dermot Bradley: Walter Wenck. General der Panzertruppe. Osnabrück, Biblio-Verlag, ISBN 3-7648-1283-4, S. 473. 1941 erfolgt die Beförderung zum Oberst. 1943 erschien sein Buch Angriff mit Kampfwagen in einer zweiten überarbeiteten Neuauflage. Im Oktober 1944 wurde Spannenkrebs zum Generalmajor ernannt.

Schriften Angriff mit Kampfwagen. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg 1939.

Literatur Wolf Keilig: Das deutsche Heer 1939-1945: Gliederung, Einsatz, Stellenbesetzung. Band 3. Podzun, 1956. S. 321.

Einzelnachweise

Kategorie:Militärtheoretiker Kategorie:Leutnant (Preußen) Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Major (Reichswehr) Kategorie:Generalmajor (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1895 Kategorie:Gestorben 1979 Kategorie:Mann