miniatur|Straßenseite des IBM-Haus zur Hamburger Allee vor dem Abriss, 2011 miniatur|Gebäuderückseite, 2011
Das IBM-Haus war ein Bürogebäude von Dieter Oesterlen, das sich in Hannover an der Hamburger Allee im Stadtteil List befand. Es wurde in den Jahren 1967 bis 1969 für den IT-Konzern IBM errichtet und im Jahr 2013 abgerissen.
Geschichte Das IBM-Haus war ein Bürogebäude mit Fassaden aus Waschbeton mit kleinen Balkonen und horizontalen Bändern sowie einem kleinen Vorplatz. Es beherbergte einen Schulungstrakt, einen um fünf Meter zurückversetzten Bürotrakt und einen wiederum zurückversetzten Eingangstrakt. Umbaut waren 34.000 Kubikmeter. In dem Gebäude arbeiteten rund 250 Beschäftigte bei IBM, unter anderem in Großraumbüros. Im Jahr 2005 verkaufte IBM das Gebäude. Während des jahrelangen Leerstandes verkam die Umgebung zur Industriebrache. 28. August 2010
Das nicht mehr genutzte Gebäude war umstritten. Während Anwohner sich durch Alkoholkranke und Drogenkonsumenten belästigt fühlen, die sich auf dem Grundstück um das Bauwerk versammelten und Immobilienmakler für den Abriss des nicht mehr brauchbaren Hauses plädierten, wurde die Aufnahme in die Liste der Baudenkmale in Hannover diskutiert. 31. August 2010 Das IBM-Haus entspreche einem neuen Typus von Verwaltungsbau und habe etwa Einfluss auf die Gestaltung der Landesgirokasse in Stuttgart von Günter Behnisch gehabt.Hartmut Möller: Vom Luxusliner zum Wrack, 2008, (PDF, 180 kB)
Das Grundstück wurde mit Wohn- und Bürogebäuden sowie einem Hotel neu bebaut. Hannovers IBM-Gebäude weicht Neubauquartier bei property-magazin vom 24. August 2011
Literatur Ernst Zietzschmann: Verwaltungsgebäude mit Schulungszentrum. In: Bauen + Wohnen, Heft 1/1972 (Digitalisat)
Einzelnachweise
Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Hannover Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren Kategorie:List (Hannover) Haus