mini|rechts|St. Jakob in Oberhaindlfing mini|rechts|Kapelle in Unterhaindlfing mini|rechts|St. Leonhard (Jägersdorf) Dürnhaindlfing mit den Hauptorten Ober- und Unterhaindlfing ist eine ehemalige Gemeinde und eine Gemarkung im oberbayerischen Landkreis Freising, die am 1. Mai 1978 im Rahmen der Gemeindegebietsreform in die Gemeinde Wolfersdorf eingegliedert wurde. Der Name Dürnhaindlfing stellt eine altbayerische Kuriosität dar, weil es die auf einen Ortsnamen deutende Bezeichnung als Siedlung nicht gibt.Adolf Widmann: Chronik von Wolfersdorf, Hrsg.: Gemeinde Wolfersdorf, Au i. d. Hallertau: Butt, 1983

Geographie Die ehemalige Gemeinde DürnhaindlfingTopographisch-statistisches Handbuch für den Regierungsbezirk Oberbayern Abgerufen am 1. Oktober 2011 lag im Hallertauer Hügelland. Sie bildet den westlichen Teil der Gemeinde Wolfersdorf. Nächste größere Stadt ist die Kreisstadt Freising.

Geschichte Dürnhaindlfing mit den Hauptorten Oberhaindlfing und Unterhaindlfing ist eine Tochtergründung von Haindlfing im Ampertal. Die Siedler zogen sich im 9. bis 10. Jahrhundert weiter vom Ampertal zurück, da einfallende Ungarn schwer wüteten. Die neue Siedlung wird Düren-Haindlfing genannt, weil das gerodete Land im Vergleich zum Ampertal ein eher dürres Land ist. In einer Urkunde werden 1275 Perhaidolfingen (Unterhaindlfing) und 1291 Gruebhaindolwingen (Oberhaindlfing) erwähnt.

Die ehemalige Gemeinde Dürnhaindlfing wurde 1819 mit dem bayerischen Gemeindeedikt gegründet und bestand aus den Ortsteilen Ober- und Unterhaindlfing, Billingsdorf, Heigenhausen, Jägersdorf, Ruhpalzing und Wölfling. Sie wurde am 1. Mai 1978 im Rahmen der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Wolfersdorf eingegliedert.

Politik Letzter Bürgermeister der Gemeinde war Josef Buchbinder (von 1967 bis 1978).

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