Ernst-Willi Saffran (* 15. Januar 1916 in Königsberg; † 22. Januar 1988 in Neumünster) war ein deutscher Politiker (GB/BHE).
Leben und Beruf mini|x140px|Grabstätte auf dem Friedhof Blankenese Saffran war von Beruf kaufmännischer Angestellter. Er kam nach dem Zweiten Weltkrieg als Heimatvertriebener nach Schleswig-Holstein und siedelte sich in Neumünster an.
Seine letzte Ruhestätte erhielt er auf dem Hamburger Friedhof Blankenese.
Politik Saffran trat zum 1. Februar 1935 in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 3.279.091).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36250547Landtagsdrucksache 18-4464, S. 120, abgerufen am 5. April 2022. Danker und Lehmann-Himmel charakterisieren ihn in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der NS-Zeit als „politisch angepasst“.Landtagsdrucksache 18-4464, S. 285, abgerufen am 5. April 2022.
Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte er sich im GB/BHE. Er rückte am 5. Dezember 1953 in den Landtag von Schleswig-Holstein nach und gehörte diesem noch bis 1954 an. Er war auch Mitglied der zweiten Bundesversammlung, die Theodor Heuss im Amt des Bundespräsidenten Deutschlands bestätigte.
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Einzelnachweise
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