Lisa Vicari (* 11. Februar 1997 in München) ist eine deutsche Schauspielerin.
Leben Lisa Vicari wuchs als Tochter einer Ärztefamilie in München auf und fand als Elfjährige durch den Besuch eines Improvisationstheaterkurses zur Schauspielerei. Über ihren Großvater hat sie auch italienische Wurzeln.Lisa Vicari aus „Dark“: Wie wird man das deutsche Netflix-Gesicht?, faz.net, abgerufen am 14. Oktober 2020 Ihre erste Rolle erhielt sie 2009 durch den Produzenten Philipp Trauer in dem Kurzfilm Tunnelblicke von Julius Grimm, gefolgt von der Titelrolle in dem Kurzfilm Viki Ficki von Natalie Spinell. Bekannt wurde sie mit der Rolle der „Suse“ in der Kinderbuchverfilmung Hanni & Nanni von Enid Blyton. 2011 wurde sie für ihre Rolle in dem Film Hell, in dem sie die „Leonie“ spielt, für den Förderpreis Deutscher Film nominiert und mit dem Sonderpreis des New Faces Award 2012 ausgezeichnet. In dem Film Einer wie Bruno (2011) spielt sie die Rolle der „Maren“. 2014 spielte sie im Kinofilm Doktorspiele „Lilli“. In der am 5. Juni 2017 erstmals ausgestrahlten Berliner Tatort-Folge Amour fou spielt sie die Rolle der „Jasna Nemec“.Tatort: ‘Amour fou’ in Neukölln?, rbb-online.de, 7. September 2016, abgerufen am 14. Juli 2020. Zudem spielte sie im selben Jahr die „Luna“ im gleichnamigen Thriller.
2017 bekam Vicari die Rolle der „Martha Nielsen“ in der von Netflix produzierten Serie Dark, die sie bis 2020 verkörperte. Anlässlich dieser Rolle zog sie von ihrer Heimatstadt München nach Berlin. Im ebenfalls von Netflix produzierten Film Isi & Ossi (2020) spielte sie die Hauptrolle der „Isabell“. 2021 war sie zudem als Synchronsprecherin in der Episode True Colors des Computerspiels Life Is Strange tätig., pcgames.de, abgerufen am 22. September 2021 2025 bekam sie für die zweite Staffel der Serie Hijack die Rolle der „Clara Berger“; die Folgen wurden im Januar 2026 erstausgestrahlt.
Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin studierte sie Europäische Medienwissenschaft in Potsdam. Als schauspielerische Vorbilder nannte sie 2018 Cate Blanchett, Emilia Schüle und Saoirse Ronan.Lisa Vicari aus München – Mit 21 schon fast Cate Blanchett, sueddeutsche.de, 16. Februar 2018, abgerufen am 14. Juli 2020.
Filmografie (Auswahl) 2009: Tunnelblicke (Kurzfilm) 2010: Viki Ficki (Kurzfilm) 2010: Hanni & Nanni 2011: Und dennoch lieben wir (Fernsehfilm) 2011: Hell 2011: Einer wie Bruno 2013: Unter Verdacht: Ohne Vergebung (Fernsehreihe) 2014: Doktorspiele 2014: Die Chefin (Fernsehserie, Folge Tod eines Lehrers) 2016: SOKO München (Fernsehserie, Folge Das Halstuch) 2017: 2 Sturköpfe im Dreivierteltakt (Fernsehfilm) 2017: Luna 2017: Einmal bitte alles 2017: Tatort: Amour Fou (Fernsehreihe) 2017–2020: Dark (Fernsehserie, 20 Folgen) 2018: Schwimmen 2020: Isi & Ossi 2021: Hannes 2021: Das Haus 2021: Am Ende der Worte 2022–2023: Django (Fernsehserie, 10 Folgen) 2023: Herrhausen – Der Herr des Geldes (Fernsehvierteiler) 2025: The Next Level (Fernsehserie, 6 Folgen) 2025: Mozart/Mozart (Fernsehserie, 2 Folgen) 2026: Hijack (Fernsehserie)
Synchronisationen Videospiele 2021: Life Is Strange: True Colors als Riley Lethe
Weblinks
Lisa Vicari bei der Agentur Inka Stelljes
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Kinderdarsteller Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1997 Kategorie:Frau