Bettina Mittendorfer (* 24. September 1970 in Bad Griesbach) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben Bettina Mittendorfer besuchte die Realschule und machte anschließend eine Lehre zur Floristin. Danach absolvierte sie die Fachoberschule Passau mit einem Abschluss in Sozialwesen. Von 1992 bis 1995 studierte sie an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule SchauspielereiBettina Mittendorfer persönliche Webseite, abgerufen am 13. November 2021.

Einem großen Publikum wurde sie 2011 als Maria Brandner in der Kino-Komödie Eine ganz heiße Nummer bekannt.

Neben vielen Rollen in Regionalkrimis präsentiert sie literarische Soloprogramme mit szenischen Lesungen.

Bettina Mittendorfer lebt am Ammersee.Vita auf der eigenen Website

Filmografie (Auswahl)

Hörspiele 1995: Im milden Lichte Jakob Apfelböck – von Carl Wilhelm Macke. Regie: Gabriele Förg 1996: Geschichten vom Victor – von Ingrid Keller, 13 Folgen. Regie: Leonhard Huber 1996: Oh nimm mir diesen Stein vom Herzen – von Monika Dimpfl, als junge Liesl Karlstadt. Regie: Gabriele Förg 1996: Foyleins, Amilflitscherln, Schokoladenhuren – von Karin Sommer. Regie: Gabriele Förg 1996: Und wenn das kleine Volk nicht wär – von Henrike Leonhardt. Autor und Regie: Gabriele Förg 1997: Wasser für Bayern – Autor und Regie: Bernd Schroeder 1999: Abrahadabra – Regie: Eva Demmelhuber 2018: Zenzi, Zausl und die Salzpriaten, Autor: Kilian Leypold

Theater 1994: Gerettet von Bond/Sperr als Pam am Münchner Volkstheater unter Ruth Drexel, Regie: Markus Völlenklee 1994: Astutuli von Carl Orff, am Staatstheater am Gärtnerplatz als Hortula, Regie: Wolfgang Gropper 1995: Der Sturm von William Shakespeare und Faust von Johann Wolfgang von Goethe als Geist, Hexe und Bürgerin an Münchner Kammerspiele, Regie: Dieter Dorn 1996: Lysistrata von Aristophanes in der Rolle des Lampito, Bayerische Theaterakademie unter August Everding, Regie: Klaus Emmerich 1996: Eine Woche voller Samstage von Paul Maar in der Rolle des „Sams“ am Ulmer Theater unter Ansgar Haag, Regie: Gabi Oetterer 1996: Penthesilea von Heinrich von Kleist in der Rolle der Penthesilea am Theater Ulm unter Ansgar Haag, Regie: Jörn van Dyck 2000: 1. Bayrische Sommerakademie der August Everdingakademie München 2000: Die Erlösung von Hugo Claus in der Rolle der Julia am Theater Ulm unter Ansgar Haag, Regie: Jörn van Dyck 2008: Zum Koppenjäger von Joseph Berlinger in der Rolle der Emerenz Meier für die Europäischen Wochen Passau, Regie: Joseph Berlinger 2010: Lena Christ, Zenzl Mühsam und Liesel Karlstad – drei bayerische Amazonen von Michaela Karl als Lena Christ / Liesl Karlstadt, Regie: Bettina Mittendorfer

Soloprogramm 2002: Die „andere“ heilige Nacht von Ludwig Thoma – Regie: Jörn van Dyck. Theater mit musikalischer Begleitung 2002: Der Traum der Lena Christ – Bearbeitung und Regie: Jörn van Dyck. Theater 2003: Die Pfarrhauskomödie von Heinrich Lautensack – Regie: Jörn van Dyck. Theater mit Barbara Dorsch und Norbert Entfellner 2004: Der große Georg Queri Abend – eine weiß-blaue Revue. Regie: Jörn van Dyck. Theater mit musikalischer Begleitung 2005: Mädchen, Frauen, Liebe! – nach Literatur von Oskar Maria Graf. Regie: Jörn van Dyck. Gelesen und gespielt, mit musikalischer Begleitung 2006: Mo-zärtliches von Norbert Entfellner – im Auftrag der 54. Europäischen Wochen Passau eingerichtet: Martin Gruber. Theater 2006: Und die Welt lauft auf Strümpf – Literatur von Heinricht Lautensack. Theater und Lesung mit Norbert Entfellner 2007: Aus den Erinnerungen einer Überflüssigen – von Lena Christ. Lesung 2008: Habe fertig! – frei nach „Wer durchs Laub geht“ von F.X. Kroetz. Theater mit musikalischer Begleitung 2008: Vom Sterben – literarische Texte von Thoma, Franz v. Kobell, Brecht, Christ, Graf uvm. mit musikalischer Begleitung 2009: Ein Kind – von Thomas Bernhard. Lesung mit musikalischer Begleitung 2010: Drei Bayerische Amazonen – als Lena Christ, Zenzl Mühsam, Liesl Karlstadt nach dem Buch von Michaela Karl im Auftrag der 58. Europäischen Wochen Passau mit Michaela Karl und den Passauer Saudiandln 2010: Beste Grüße – Literatur von Franz Kafka. Lesung 2013: Alles ist Leben! – Literatur von Milena Jesenská. Lesung mit Musik von Florian Burgmayr 2017: Apropos: Ethel Rosenberg und Mata Hari – nach Büchern von Stefana Sabin und Christine Lüders. Lesung und Gesang mit Musik von Florian Burgmayr

Auszeichnungen 2011: Bayerischer Filmpreis in der Kategorie Darstellerin für Eine ganz heiße Nummer 2017: Oberbayerischer Kulturpreis 2018: Heimatbotschafterin des Landkreises Passau

Weblinks

Website von Bettina Mittendorfer Bettina Mittendorfer bei der Agentur Divina

Einzelnachweise

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