mini|Die Siedlung in Lohfelden mini|Hauseingang in der Siedlung in Lohfelden Hans Georg Oechler (auch Hannsgeorg Oechler; * Ende 19. oder Anfang 20. Jahrhundert) war ein deutscher Architekt der Stuttgarter Schule. Bekannt wurde er als Architekt in der Zeit des Nationalsozialismus, als er Siedlungen der Heimatschutzarchitektur entwarf.
Leben Oechler studierte Architektur an der Technischen Hochschule Stuttgart bei Paul Bonatz und Theodor Fischer. Er ließ sich später in Kassel nieder und arbeitete als Planprüfer der „Planungsstelle Kassel“ für das Reichsheimstättenamt.Helmut Feussner, Friedhelm Fischer: Von der „Heimstätte“ zur Wohnstadt. Transformationen eines Unternehmens zwischen „Weimarer Republik“ und 21. Jahrhundert, University Press, Kassel 2008, ISBN 3-89958-371-X bzw. ISBN 978-3-89958-371-7 In Kassel gewann er einen Wettbewerb um die neue Gartenstadt, der Siedlung in Lohfelden. Es folgten ähnliche Aufträge, z. B. für die Vierjahresplansiedlung in Sontra und die Siedlung Maria Christina in Heerlen (zusammen mit Karl Gonser).
Nach dem Zweiten Weltkrieg, inzwischen Mitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA), entwarf er 1959 das Hochbad am Rattwerder in Hannoversch Münden.
Schriften Die Siedlungsplanung im Gau Mainfranken. In: Reichsplanung, Organ der Akademie für Landesforschung und Reichsplanung, Jahrgang 1936, Seite 141–146.
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Kassel) Kategorie:Stadtplaner (Deutschland) Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 19. oder 20. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert Kategorie:Mann