Giuseppe Mario Gaudino (* 1957 in Pozzuoli) ist ein italienischer Dokumentarfilmer und Bühnenbildner.

Leben Gaudino verließ die Accademia di Belle Arti in Neapel mit dem Abschluss als Bühnenbildner; er war auch Schüler des Centro Sperimentale di Cinematografia und des DAMS in Bologna. Er debütierte 1983 als Regisseur des mittellangen Dokumentarfilmes Antrodoco, dem einige Filme dieser Art folgten, neben Aufträgen als Bühnenbildner. 1997 drehte er als Spielfilmdebüt Giro di lune tra tera e mare, den er auch schrieb (wie alle seine Filme) und schnitt. Der mit ungewöhnlichen Mitteln und Formen (so waren Teile des Dialoges auf Ladinisch und Lateinisch) arbeitende Film über Gaudinos Heimatstadt war sperrig, aber bemerkenswert fotografiert. Mit der Regisseurskollegin Isabella Sandri arbeitete er wiederholt zusammen, so auch in der Dokumentation über palästinensische Kinder in den Lagern Sabra und Schatila, La casa dei limoni, von 1999.Roberto Poppi: Dizionario del cinema italiano, I Registi, Gremese 2002, S. 199 Seine 2002 und im Folgejahr entstandenen Dokumentarfilme O’ Ciuna und Materiali a confronto wurden in Venedig gezeigt.http://www.torinofilmfest.org/?action=detail&id=2814 Auch 2010 entstand ein gemeinsames Werk mit Sandri, diesmal über den Missionar Alberto Maria De Agostini, Per questi stretti morire.http://www.nonsolocinema.com/PER-QUESTI-STRETTI-MORIRE-di_20963.html

Filmografie (Auswahl) 1983: Antrodoco, una storia per due battaglie 1997: Mondläufe zwischen Erde und Meer (Giro di lune tra terra e mare) (Spielfilm; auch Drehbuch und Schnitt) 2002: O' Ciuna 2003: Materiali a confronto 2010: Per questi stretti morire 2019: Nicht dein Mädchen (Un confine incerto) (Spielfilm; Co-Drehbuch und Produktion)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Dokumentarfilmer Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Filmeditor Kategorie:Bühnenbildner (Italien) Kategorie:Italiener Kategorie:Geboren 1957 Kategorie:Mann