Konrad Adolf Wittwer (* 10. Juli 1903 in Stuttgart; † 25. Juni 1973) war ein deutscher Verlagsbuchhändler und Politiker (FDP/DVP).

Werdegang mini | hochkant | Grab der Familie Konrad Wittwer auf dem Pragfriedhof in Stuttgart, Abteilung 24 (Mauer). Wittwer wurde als Sohn des Stuttgarter Verlagsbuchhändlers Konstantin Wittwer und dessen Ehefrau Alice geb. Gutmann geboren.

Wittwer studierte von 1921 bis 1923 Philologie in Tübingen. Er war seit dem Sommersemester 1921 Mitglied der Studentenverbindung Akademische Gesellschaft Stuttgardia Tübingen.Jürg Arnold: Stuttgardia Tübingen 1869–1994. Geschichte der Akademischen Gesellschaft Stuttgardia. Württembergischer Geschichts- und Altertumsverein, Stuttgart 1994, S. 399.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war er zunächst kurzzeitig Assistent des Landrats von Schwäbisch Gmünd Konrad Burkhardt, bevor ihn der eng mit ihm befreundete Ministerpräsident Reinhold Maier im August 1945 als Staatsrat in das Staatsministerium von Württemberg-Baden holte. Dieses Amt übte er bis 1951 aus und kehrte anschließend wieder in seine Verlagsbuchhandlung in Stuttgart zurück. Von Juni 1946 bis September 1948 war er Bevollmächtigter des Landes Württemberg-Baden im Süddeutschen Länderrat.

Er war römisch-katholisch und Schwager von Wolfgang Haußmann.

Ehrungen 1953: Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik DeutschlandBundesanzeiger, 7. August 1953, S. 1.

Literatur Walther L. Bernecker, Volker Dotterweich: Persönlichkeit und Politik in der Bundesrepublik Deutschland: politische Porträts, Band 2, UTB für Wissenschaft, 1982

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Einzelnachweise

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