Kristīgi demokrātiskā savienība (KDS; ) ist eine lettische Partei. Derzeit ist sie nicht in der Saeima, dem lettischen Parlament, vertreten.

Geschichte Die Christlich-demokratische Union wurde 1991 gegründet und beteiligte sich erstmals an den Wahlen zur 5. Saeima 1993. Sie konnte 5 % der Stimmen und sechs Parlamentssitze gewinnen. Bei den folgenden Wahlen ging die Partei Wahlbündnisse ein, 1995 mit Latvijas Zemnieku savienība 1998 mit Darba partija und Latvijas Zaļā partija, 2002 mit Latvijas Pirmā partija, 2006 mit Latvijas Sociāldemokrātiskā Strādnieku partija. Nach 2006 versank Kristīgi demokrātiskā savienība in der Bedeutungslosigkeit. Bei den Saeima-Wahlen 2010 kam sie gerade noch auf 0,36 % der Stimmen und scheiterte somit an der 5-%-Hürde. (lettisch, gesichtet 21. August 2011)

Auch die beiden Europawahlen 2004 und 2009 verliefen erfolglos. (lettisch, gesichtet 21. August 2011) (lettisch, gesichtet 21. August 2011)

Programm Die Christlich-demokratische Union ist eine den christlichen Werten, wie sie in den Zehn Geboten festgehalten sind, verpflichtete Partei. Im Bereich der Wirtschaft setzt sie sich für die Beseitigung von Korruption, Senkung der Steuern, freies Unternehmertum, die Stärkung der Landwirtschaft und die Verbesserung der Infrastruktur ein. (lettisch, gesichtet 21. August 2011) Die KDS vertritt das Modell einer sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards.delfi.lv

Führung Vorsitzender der Partei ist Mareks Raups, Generalsekretär ist Armands Agrums.Angaben auf www.kds.lv (englisch, gesichtet 27. Dezember 2018)

Einzelnachweise

Quellen Imants Mednis: Partiju laiki Latvijā (1988-2002), Riga : Drukātava, 2007. ISBN 978-9984-798-20-2

Kategorie:Christdemokratische Partei Kategorie:Partei (Lettland) Kategorie:Parteigründung 1991