miniatur|Dorfkirche miniatur|Dorfkirche aus Sicht des ehemaligen Brauereiturms Lothra ist ein Ortsteil von Drognitz im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Erfüllende Gemeinde für Drognitz ist die Gemeinde Kaulsdorf in Thüringen.

Geografie und Geologie Lothra liegt südlich von Drognitz auf einem Hochplateau des Südostthüringer Schiefergebirges links des Hohenwarte-Stausees der Saale. Die Nutzflächen dieses Gebirges haben durch den hohen Feinerdeanteil und den Humusgehalt eine stabile Bodenfruchtbarkeit. Über die L1100 ist der Ortsteil an den Straßenverkehr angeschlossen.

Geschichte Lothras urkundliche Ersterwähnung fand am 7. April 1310 statt.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 170. An der einst viel befahrenen Handelsstraße Lobenstein–Pößneck liegend, gab es zwei Rittergüter. Ein Herrenhaus existiert noch. Abgerufen am 13. August 2010 Lothra gehörte zur reußischen „Herrschaft Ebersdorf“, die zeitweise zu den Linien Reuß-Lobenstein und Reuß-Ebersdorf gehörte.Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. Theil 1, Band 4: Welcher die Fortsetzung und den Beschluß vom Obersächsischen Kreise enthält. Schwickert, Leipzig 1793, S. 882. 1848 kam der Ort zum Fürstentum Reuß jüngerer Linie (ab 1852 zum Landratsamt Schleiz) und 1919 zum Volksstaat Reuß. Seit 1920 gehört Lothra zu Thüringen. Die Kirche geht in Teilen auf einen romanischen Vorgängerbau zurück. Am 6. April 1994 wurde Lothra nach Drognitz eingemeindet.

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Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt Kategorie:Drognitz Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) Kategorie:Ersterwähnung 1310 Kategorie:Gemeindeauflösung 1994