Konsumtempel ist eine ironische Bezeichnung für größere Geschäftshäuser oder Einkaufszentren. in ironischer Anspielung auf Shoppingcenter bei der FTD Mit der Verwendung des Wortes „Tempel“ – also der Bezeichnung für kultische/religiöse Gebäude – wird darauf angespielt, dass hier der Konsum nicht mehr zur profanen Deckung von Bedürfnissen erfolgt, sondern der Konsum selbst verehrt wird. Der Seelenfrieden wird durch materielle Opfergaben erkauft. Studien zum Konsumverhalten und des Shopping sprechen diesen religiösen Aspekt an:

Literatur Mădălina Diaconu: Der Konsumtempel als postmoderner Mythos und als verwirklichte Utopie der Posthistoire. In: Hans Rainer Sepp (Hrsg.): Phenomenology 2005: selected essays from Northern Europe. Zeta Books, 2008, ISBN 973-886336-8, S. 217–238.

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Einzelnachweise

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