mini|Lage von Staaken in Berlin In der Liste der Kulturdenkmale von Staaken sind die Kulturdenkmale des Berliner Ortsteils Staaken im Bezirk Spandau aufgeführt. Sonstige Denkmäler (künstlerisch gestaltete Monumente bzw. Bauwerke zur Erinnerung) finden sich in der Liste Denkmäler in Spandau.

Denkmalbereiche (Ensembles) Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Bestandteile / Beschreibung Bild Hauptstraße 6, 12, 15–16, 33, 35, 36 Nennhauser Damm 72/78 () Dorfkern Alt-Staaken Baudenkmale siehe: Hauptstraße 6, 12, 15–16, 33, 35, 36 Nennhauser Damm 72, 74, 76, 78 Weitere Bestandteile des Ensembles: – Hauptstraße / Nennhauser Damm, Dorfanger mit sowjetischem Ehrenmal140x140px|zentriert – Hauptstraße, Straßenprofil mit Pflasterung 140x140px|zentriert Heerstraße 467 Reimerweg 9/11 Weinmeisterhornweg 210 () Gut Amalienhof Baudenkmal siehe: Reimerweg 11 1836–1900, Bestandteile des Ensembles waren einst Teil einer Gesamtanlage. Weitere Bestandteile des Ensembles: – Heerstraße 467, Gutspark mit Eiskeller (?), nach 1865 140x140px|zentriert – Heerstraße 467, Verwalterhaus, um 1895–1900 140x140px|zentriert – Reimerweg 9/11, Die nördliche Zufahrt begleitende Baumreihe 140x140px|zentriert – Weinmeisterhornweg 210, westliches Gutstor, um 1895–1900 140x140px|zentriertStall und Remisengebäude, um 1865–1870

Gesamtdenkmale Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Am Heideberg 1–54 Am Kleinen Platz 1–24 Am Krug 2/12 Am Krummen Weg 1–21 Am Kurzen Weg 2/20, 21–32 Am Kleinen Platz 1–24 Am Langen Weg 1–105 Beim Pfarrhof 2–55 Eichholzbahn 40/110 Eschenwinkel 1–55 Finkenkruger Weg 8/70 Hackbuschstraße 3/67 Heidebergplan 2–11 Kirchplatz 1–7 Torweg 41–93A Ungewitterweg 31–74 Zwischen den Giebeln 1–27 () Gartenstadt Staaken, Siedlung1. Bauabschnitt, Die Gartenstadt Staaken wurde von 1914 bis 1917 von Paul Schmitthenner für die Arbeiter in den Rüstungsbetrieben erbaut (siehe auch Gartendenkmal Grünanlage der Gartenstadt). 140x140px|zentriert 140x140px|zentriert140x140px|zentriert140x140px|zentriert140x140px|zentriert2. Bauabschnitt, 1926–29 von Karl DerlederGasleuchten Am alten Gaswerk 3 () ehem. Gaswerk der Zeppelin-Wasserstoff-Sauerstoff-Gesellschaft (Zewas) 7 Gebäude, 1915 140x140px|zentriert Heerstraße 642–658 Nennhauser Damm 159/175 () Flachbausiedlung Staaken (Neu Jerusalem), Doppelwohnhäuser und Musterhaus 22 Wohnhäuser, 1923–1925 von Erwin Anton Gutkind 140x140px|zentriert Schulstraße 13–21 An der Spitze 1, 3–11 Brunsbütteler Damm 409/417, 423/435 Nennhauser Damm 158 () ehem. Flugplatz Staaken, Kaserne des „Fliegerhorstes Staaken“2 Werkstätten, Garagen, 1936 für den „Fliegerhorst Staaken“ (Schulstraße 16/20, 21)Werfthalle, 1933–1935 für die LufthansaEingangstor mit Wachen8 Kasernzeilen, 1935–1938140x140px|zentriert4 Kasernbauten um Platzanlage (heute Schule und Kita)Heizhaus2 Offizierswohnhäuser, 1936 (Brunsbütteler Damm 423/429)Feuerwache (Am Zeppelinpark 19/21)Tankstelle (Am Zeppelinpark 12)Flugplatz mit Flugzentrale, 1925 für die „Deutsche Sportfliegerschule“140x140px|zentriertPförtnerhaus, Wache, um 1938 (An der Spitze 1)Wohngebäude, um 1926–1928 (An der Spitze 3–5)

Baudenkmale Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Brunsbütteler Damm 447/449 () Geschoßbau der ehem. Luftschiffwerft und des Luftschiffflughafens der Luftschiffbau Zeppelin GmbH 1915 140x140px|zentriert Buschower Weg 22/32 () Friedhofskapelle 1910 140x140px|zentriert Cosmarweg 15/19 () August-Hermann-Francke-Heim 1938 von Winfried Wendland 140x140px|zentriert Hahnebergweg () Fort Hahneberg, Befestigungsanlage Das Fort wurde von 1882 bis 1886 als Vorfeste angelegt. Mit dieser Feste sollte die Zitadelle Spandau verteidigt werden. Im Zweiten Weltkrieg war das Fort eine Flakstellung. Das Fort wird heute museal genutzt. 140x140px|zentriert Hauptstraße 6 () Bauernhof mit Wohnhaus und Stall Bestandteil des Ensembles: Dorfkern Alt-Staaken Wohnhaus, um 1850 140x140px|zentriertStall Hauptstraße 12 () Gemeindeschule Bestandteil des Ensembles: Dorfkern Alt-Staaken 1881, Anbau 1898 140x140px|zentriert Hauptstraße 15–16 ()Bauernhof mit Wohnhaus, Scheune und Stall Bestandteil des Ensembles: Dorfkern Alt-Staaken um 1890 140x140px|zentriertScheune und Stall Hauptstraße 33 () Bauernhof mit Wohnhaus und Schmiede Bestandteil des Ensembles: Dorfkern Alt-Staaken um 1870 140x140px|zentriert Hauptstraße 35 () Bauernhof mit Wohnhaus und Hofgebäude Bestandteil des Ensembles: Dorfkern Alt-Staaken 1870–1880 140x140px|zentriertHofgebäude Hauptstraße 36 () Bauernhof mit Wohnhaus Bestandteil des Ensembles: Dorfkern Alt-Staaken 1870–1880 140x140px|zentriert Heerstraße 691 () Berliner Bär 1968 von Lily Voigt 140x140px|zentriert Magistratsweg 86 () Nowakscher HofWohnhaus, um 1830 140x140px|zentriertStall Nennhauser Damm 72 () Dorfkirche Alt-Staaken mit Einfriedung Bestandteil des Ensembles: Dorfkern Alt-Staaken Die Dorfkirche wurde von 1436 bis 1438 errichtet, nachdem der Vorgängerbau im Jahre 1433 abgebrannt war. Der Turm wurde im Jahre 1558 erbaut. Kirchhof, um 1574 140x140px|zentriert Nennhauser Damm 74 () Büdnerhaus Bestandteil des Ensembles: Dorfkern Alt-Staaken um 1850 140x140px|zentriertStall Nennhauser Damm 76 () Büdnerhaus Bestandteil des Ensembles: Dorfkern Alt-Staaken um 1870 140x140px|zentriertStall Nennhauser Damm 78 () Büdnerhaus Bestandteil des Ensembles: Dorfkern Alt-Staaken um 1850 140x140px|zentriert Nennhauser Damm 104 () Post-Meilenstein 1832 140x140px|zentriert Reimerweg 11 Weinmeisterhornweg 210 () Gutshaus Amalienhof Bestandteil des Ensembles: Gut Amalienhof Herrenhaus, um 1865–1870 140x140px|zentriertVorhof, Wege und PflanzenrondellÖstliches Gutstor, 1882–1883 Schulstraße 3–4 () Schule um 1897–1898 140x140px|zentriert Staakener Feldstraße 414 () Bogendachhalle 1941 140x140px|zentriert Staakener Feldstraße 8 () Linden-Grundschule 1933–1937 140x140px|zentriert Denkmalverlust: Anbau Abriss vor 2000

Gartendenkmale Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild Am Heideberg Am Kleinen Platz Am Krug Am Krummen Weg Am Kurzen Weg Am Langen Weg Beim Pfarrhof Eichholzbahn Eschenwinkel Finkenkruger Weg Hackbuschstraße Heidebergplan Kirchplatz Torweg Ungewitterweg Zwischen den Giebeln () Öffentliche und gemeinschaftliche Grünanlagen der Gartenstadt Staaken mit Gasleuchten 1914–1917 von Ludwig Lesser; Erweiterung 1926–1929 (siehe auch Gesamtanlage Gartenstadt Staaken) 140x140px|zentriert

Ehemalige Denkmale Nr. Lage Offizielle Bezeichnung Beschreibung Bild (bis 11/2025) Isenburger Weg 18 Torweg 124 () Gedenkstein für Ernst Thälmann Das Ernst-Thälmann-Denkmal wurde zur Zeit der Zugehörigkeit von West-Staaken zur DDR 1958 errichtet (unbekannter Künstler). Im Winter 2003/2004 wurde es von der Verwaltung des Bezirks demontiert und auf die Zitadelle Spandau gebracht.Bezirk bringt Ernst Thälmann in Sicherheits-Gewahrsam. In: Berliner Zeitung, 14. Mai 2004 Das Gelände ist heute mit Einfamilienhäusern bebaut. Nennhauser Damm Mahnmal der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN)(bis 06/2026) Schulstraße 62 () Mühlengehöft mit Wohnhaus und Lehmfachwerkscheune um 1850; Denkmalschutz nach 2001 aufgehoben,Denkmalliste Berlin 2000, Stand: 17. Januar 2001; spreeinsel.de (PDF; 1,3 MB) Abriss 2010

Literatur Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bearbeitet von Sibylle Badstübner-Gröger. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2006, ISBN 3-422-03111-1

Weblinks

Denkmaldatenbank des Landes Berlin Denkmalliste des Landes Berlin. (PDF; 2,9 MB)

Einzelnachweise

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