miniatur|Stefan Waghubinger bei seinem Auftritt auf der Internationalen Kulturbörse in Freiburg 2012 mini|Bei einem Best-of-Programm in Steyr 2025
Stefan Waghubinger (* 1. Oktober 1966 in Steyr, Oberösterreich) ist ein österreichischer Kabarettist, Cartoonist und Kinderbuchautor, der in Deutschland lebt.
Leben Stefan Waghubinger studierte in Deutschland Theologie und lebt seit 1993 in Stuttgart. Seit 1999 veröffentlicht er regelmäßig mit Andrea Waghubinger Cartoons wie „A-men“, „Tim und Laura“, „Kleine Welt“ oder „Unsere besten Jahre“.
Ab 2009 trat er mit Ausschnitten aus seinem ersten Soloprogramm „Langsam werd’ ich ungemütlich“ im deutschsprachigen Raum auf, ab 2011 mit dem ganzen Programm. Seine Stücke, die zwischen Theater, Kabarett und Comedy angesiedelt sind, haben einen ernsthaften Hintergrund und sollen beim Zuschauer die Frage aufwerfen, „wie können wir noch leben?“ 2013 erschien dazu beim Verlag WortArt eine gleichnamige Hörspiel CD und ein gleichnamiges Buch, in dem er in humoristischer Weise die philosophischen Hintergründe seines Bühnenprogramms erklärt.
Ab 2014 spielte Waghubinger sein zweites Soloprogramm „Außergewöhnliche Belastungen“, ab 2017 sein drittes Soloprogramm mit dem Titel „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“ und seit 2020 sein viertes Soloprogramm „Ich sag's jetzt nur zu Ihnen“. Ab 2017 trat er auch mit Uta Köbernick mit dem gemeinsamen Programm „Warum nicht?“ auf.Lutz Selle: Premiere macht auch die Künstler froh. Nürtinger Zeitung vom 28. November 2017, abgerufen am 10. Oktober 2019.
In der Laudatio der Jury des Stuttgarter Besens hieß es 2011:
Stefan Waghubinger ist Mitglied des Hochbegabtenvereins Mensa in Deutschland (MinD). Er lebt in Korntal-Münchingen in Baden-Württemberg und ist Vater von vier erwachsenen Kindern.
Auszeichnungen 2010: Jurypreis und Publikumspreis: Bonner „Paukenschlag“ 2010: Gewinner des „Trierer Comedy Slam“, Jahresfinale (Masterslam) 2011: Stuttgarter Besen in Gold 2011: Kleinkunstpreis Baden-Württemberg (Förderpreis) 2011: Gewinner NDR Comedy Contest, Frühjahrsshow 2011: Hamburger Comedy Pokal (Zweiter Preis) 2011: Publikumspreis Klagenfurter „Herkules“ 2011: Gewinner des 1. Stuttgarter Comedy Clash 2012: Das Schwarze Schaf des Fördervereins Niederrheinischer Kabarettpreis e. V. 2012: Tuttlinger Krähe (Zweiter Preis) 2014: 3. Preis beim Gaukler- und Kleinkunstfestival in Koblenz 2014: Freistädter Frischling (Jury und Publikumspreis) 2019: Freiburger Leiter (Darstellende Kunst) 2019: Hessischer Kabarettpreis (Jurypreis) 2020: St. Ingberter Pfanne (Jurypreis) 2020: Musenkuss mit Sternchen (von den Musenblättern für „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“) 2021: Kleinkunstpreis Baden-Württemberg (Hauptpreis) 2021: Tuttlinger Krähe (Zweiter Preis) 2021: Paulaner Solo (Jurypreis und Publikumspreis) 2022: Reinheimer Satirelöwe (Gold und Publikumspreis) 2023: Wilhelmshavener Knurrhahnhttps://www.kabarett-news.de/News-vom-16.01.2023-knurrhahn-fuer-waghubinger.html 2023: Herborner Schlumpeweck (Jurypreis)
Weblinks
Offizielle Webpräsenz Doris Glaser. Stefan Waghubinger: Langsam werd' ich ungemütlich. Contra – Kabarett und Kleinkunst, Ö1-Radio, 21. September 2014
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Österreicher Kategorie:Kabarettist (Österreich) Kategorie:Geboren 1966 Kategorie:Mann