rahmenlos|rechts|hochkant|Wappen der Familie von der Decken

Herewart und Alverik von Deca sind um 1250 erstmals urkundlich erwähnt als Vasallen des Ritters Friedrich von Haseldorf. Sie sind die ersten nachgewiesenen Mitglieder der Familie von der Decken.Wilhelm von Hodenberg (Hrsg.) Hoyer Urkundenbuch, Hannover 1855, 1. Abteilung Hoyaer Hausarchiv, Heft IV: Hoyaer Lehne, 10. Haseldorfer Güter: S. 8 und 9. Auf Seite 9 oben verweisen die ersten drei Zeilen auf eine Urkunde zu Herewart und Alverik von Deca, etwa 1250/55 'her vredeke' ist Friedrich von Haseldorf; 'twe houe' sind zwei Höfe; 'in den dorpen ierlinhusen' ist vermutlich in dem Dorf Ihlienworth 10 km südlich von Otterndorf; 'en pund' sind Abgaben; 'bedenem' ist der Ort Belum nordwestlich von Neuhaus (Oste); 'bultestrope (61,a)' bedeutet: siehe auf S. XI Anmerkung 61) 'Zum Amte Neuhaus an der Oste: … Bülsdorf ist der älteste Ortsteil von Neuhaus.Wilhelm von der Decken, Die Familie von der Decken in ihren verschiedenen Verhältnissen … , 1865, S. 7–8Hans Christian Brandenburg in Blätter der Familie von der Decken 2006 Frühgeschichte der Familie, S. 7 linke Spalte: 1250/55 Her herewart unde alverik von Deca ...

Das Geschlecht lässt sich bis zu Nicolaus de Deken zurückverfolgen, einem Knappen, der ungefähr von 1290 bis 1360 lebte.Thora von der Decken: Stammtafeln der Familie von der Decken, 1936Herwart und Thassilo von der Decken: Stammtafeln der Familie von der Decken, 1994Urkunde von 1360 im Staatsarchiv Stade: Rep 3, Altkloster 106, dort: Der Famulus = Knappe Claus (Nicolaus de Deken) bezeugt am 25. Juli 1360 die Urkunde mit dem folgenden Sachverhalt: Der Knappe Hinricus de Dozen (Heinrich von der Döse) verkauft dem Benediktinerkloster in Altkloster Land in der Feldmark Wechtern im Kirchspiel Freiburg/Elbe.Wilhelm von der Decken-Offen (in der Familie Perle genannt) in Blätter der Familie von der Decken, Nr. 10, 1928/29, S. 10 rechte Spalte: Die Abstammung der Familie von der Decken. Der Artikel enthält Erläuterungen zur Urkunde von 1360 und den Hinweis, Claus (Nicolaus de Deken) sei Besitzer des Hofes auf dem Kampe gewesen.

Stammliste Auszug aus den Stammtafeln zur Darstellung der Verwandtschaft der bekannten Namensträger

Urkundliche Nachweise zur Genealogie der Familie sind sehr umfangreich in den Anmerkungen zu den Stammtafeln.Thassilo von der Decken: Anmerkungen zu den Stammtafeln der Familie von der Decken, 1998, 878 Seiten

Bis zum 16. Jahrhundert

mini|hochkant=0.6|Abb. 1 Graf Johann Friedrich von der Decken (1769–1840), hannoverscher Generalfeldzeugmeister mini|hochkant=0.6|Abb. 2 Graf Adolphus von der Decken (1807–1886), hannoverscher Wirklicher Geheimer Rath mini|hochkant=0.6|Abb. 3 Graf Georg von der Decken (1836–1898), Reichstagsabgeordneter mini|hochkant=0.6|Abb. 4 Friedrich von der Decken (1802–1881), königlich hannoverscher Staatsminister mini|hochkant=0.6|Abb. 5 Otto von der Decken (1839–1916), Reichstagsabgeordneter

1. Linie (Oerichsheiler Stammlinie)

Hermann von der Decken (etwa 1500–1550) Ratsherr und Bürgermeister von Stade (Begründer der ersten Linie) auf Oerichsheil, Balje und auf dem Kampe – Vorfahren siehe oben

08c Peter von der Decken (1539–1619) auf Oerichsheil, Ritterhof, Bruchhof, Wechtern und auf dem Stammgute Kampe 40px Siegel des Peter aus dem Jahr 1591. 09a Hermann Vollrad von der Decken (1575–1639) auf Oerichsheil, Bruchhof und Wechtern V (09a bedeutet: Generation 09 und a = erstes Kind) 10b Heinrich Otto von der Decken ( –1681) auf Oerichsheil und Esch (10b bedeutet: Generation 10 und b = zweites Kind) 11a Burchard von der Decken (1646–1717), auf Oerichsheil und Laak, schwedischer Rittmeister 12b Dietrich Günther von der Decken (1683–1754) auf Laak und Schöneworth, schwed. Major 13a Burchard Hinrich von der Decken (1729–1787) auf Laak, hann. Hauptmann 14c Burchard Heinrich von der Decken (1761–1836), Oberhauptmann in Osterholz 15c Friedrich Alexander von der Decken (1807–1896) auf Oerichsheil und Wechtern IV, Kgl. hann. Oberstleutnant, Kommandeur des Garde-Husarenregiments 16i Louis von der Decken (1856–1931) Kgl. sächs. OVerwaltungsrat (16i bedeutet: Generation 16 und i = neuntes Kind) 17a Burghard von der Decken (1884–1969) Dr. jur. sächs. LegRat I.Kl. 18a Herwart von der Decken (1913–2009) auf Wechtern IV, Dipl.-Ing. und RegBaurat, Godesberg 16j Otto von der Decken (1858–1937) Kgl. sächs. Generalleutnant. (16j bedeutet: Generation 16 und j = zehntes Kind) 13d Dietrich Gerhard von der Decken (1733–1793) auf Esch und Schöneworth, Oberhauptmann zu Jork 14a Dietrich Otto von der Decken (1767–1832) auf Esch und Schöneworth, Kgl. hann. Major, dann Postmeister 15d Ludwig Benedict (Louis) von der Decken (1809–1878) auf Schöneworth, Kgl. hann. Major 16c Karl von der Decken (1855–1935) auf Schöneworth, Kgl. preuß. Generalleutnant, KavInspekteur in Straßburg 14f Arnold von der Decken (1779–1856) auf Eichhof und Liethenhof, Generalmajor der Inf. 15g Ludwig Carl Burchard von der Decken (1822–1889) Forstmeister 16a Friedrich Arnold Eberhard von der Decken (1860–1929) Kgl. sächs. Generalleutnant. 15h Friedrich Carl Engelbert von der Decken (1824-1889) Kgl. preuß. Generalmajor 15i Gideon von der Decken (1828–1892) Kgl. sächs. Generalleutnant. 16a Gustav von der Decken (1861–1931) Kgl. sächs. Generalleutnant. 16i Maria Margaretha (Magit) (1882–1924) Hofdame bei Fürst Alfred zu Salm-Reifferscheidt 12h Burchard von der Decken (1694–1776) auf Oerichsheil, schwedischer Leutnant, dann Landrat und Oberdeichgräfe 13c Carl Gustav von der Decken (1725–1780) auf Langwedel bei Verden, hann. Oberstleutnant 14e Georg Burchard von der Decken (1766–1838) Kgl. hann. Generalmajor und Kommandant von Hameln 15b Adolph Melchior von der Decken (1806–1862) Kgl. hann. Hauptmann 16a Adolphus von der Decken (1834–1886) wanderte aus über England nach Südafrika und siedelte bei King William’s Town ⚭ 1855 Emma Louisa Eustace 14f Johann Friedrich Graf von der Decken (1769–1840) auf Ringelheim, Söderhof und Döse, hann. Generalfeldzeugmeister und engl. Generalleutnant. Inhaber des Guelphen-Ordens, Veröffentlichung zur FamiliengeschichteJohann Friedrich Graf von der Decken, Nachrichten von der Familie von der Decken, 1836, 61 S. (siehe Abb. 1 rechts oben) 40px gräfliches Wappen verliehen 1833. 15a Adolphus Graf von der Decken (1807–1886) auf Ringelheim und Söderhof, Kgl. hann. Geheimrat und Kammerherr (siehe Abb. 2 rechts oben) 16a Georg Graf von der Decken (1836–1898) auf Ringelheim und Söderhof, Maler, Bildhauer und Reichstagsabgeordneter (siehe Abb. 3 rechts) 17a Ernst August Graf von der Decken (1867–1934), Journalist für englische und deutsche Zeitungen in London 18a Leopold von der Decken (1895–1947), Bühnenbildner, Karikaturist und Maler in London, New York und Hollywood. Als er 1921 nach Amerika auswanderte, änderte er seinen Namen in John DeckerAlbrecht von der Decken: (PDF; 3,3 MB) 18d Guido Graf von der Decken (1923–1944), vermisst im Zweiten Weltkrieg in Russland 17b Walter von der Decken (1868–1941) auf Ringelheim, dann Annenhof, Landschaftsrat 18c Johann Georg Graf von der Decken (1912–1998) auf Annenhof und BenzerhofNach einem Beschluss des Deutschen Adelsrechtsausschusses von 2012 wird der Grafentitel fortgeführt von dem im ehelichen Mannesstamme von Johann Friedrich von der Decken abstammenden Primogenitus. Die Vererbung des Titels ist nicht an den Besitz von einem Gut geknüpft. Die Erstgeburtstitel werden seit 1919 nicht als Bestandteil des bürgerlichen Nachnamens vererbt wie andere Adelstitel in Deutschland. Diese Erstgeburtstitel des „historischen Adels“ werden nur im Genealogischen Handbuch des Adels fortgeführt. Die Reihenfolge der Grafen zum Titel von 1833 ist: 1. Graf Johann Friedrich hannoverscher Generalfeldzeugmeister (1769-1840) - 2. Graf Adolphus (1807–1886) Mitglied im hannoverschen Staatsrat - 3. Graf Georg Abgeordneter im Deutschen Reichstag (1836–1898) - 4. Graf Ernst August, Journalist in London (1867–1934) - 5. Graf Guido, vermisst in Russland (1923–1944) - 6. Graf Johann Georg, Landwirt in Benz (1912–1998) - 7. Graf Albrecht, Dipl.-Phys. & Dipl.-Kfm. in Hamburg (1945– ) - 19 patrilineare Nachfolger leben zurzeit in Benzerhof, Deckenhausen, Panker, Döse etc. 17c Thora von der Decken (1869-1951) ⚭ Benedict Friedrich (1859-1924) auf Ritterhof, 4. Linie 13j Otto Friedrich von der Decken (1732–1804) auf Oerichsheil, Grauerort und Holenwisch bei Wischhafen, OberstleutnantHerwart und Thassilo von der Decken: Stammtafeln der Familie von der Decken, 1994, S. 46Hinzufügung vom 26. Juni 1800 zum Testament von Otto Friedrich von der Decken im Staatsarchiv Stade 14e Ludwig Eberhard von der Decken (1771–1812), auf Kahlenberg bei Wismar dänischer Leutnant 15a Friedrich von der Decken (1802–1881) auf Rutenstein bei Freiburg/Elbe, königlich hannoverscher Staatsminister und Mitglied des Preußischen Herrenhauses (siehe Abb. 4 rechts) 16a Otto von der Decken (1839–1916) auf Rutenstein, Hünkenbüttel, Bruchhof und Brocklosenborstel, OGrRat und Landschaftsrat Reichstagsabgeordneter (siehe Abb. 5 rechts) 17b Herwart von der Decken (1882–1965) auf Rutenstein, Hünkenbüttel, Bruchhof und Brocklosenborstel, GerAssessor.Herwart und Thassilo von der Decken: Stammtafeln der Familie von der Decken, 1994, S. 48 18b Herwart von der Decken (1925–2003) auf Rutenstein und Hünkenbüttel; nach ihm als Pferdezüchter wurde die Herwart von der Decken Schau benannt. 15c Wilhelm von der Decken (1807–1866) auf Gauensiek, Landessekretär und Verfasser des Deckenbuchs von 1865Wilhelm von der Decken, Die Familie von der Decken. In ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt. Klindworth’s Hof-Druckerei, Hannover 1865, 491 S.Martin Granzin: Der Landessekretär Wilhelm von der Decken als Genealoge. In: Stader Archiv. Neue Folge, Heft 29, 1939. Zeitschrift des Stader Geschichts- und Heimatvereins 16a Emil von der Decken (1837–1997) auf Wehlken, Bergwerksdirektor in Rüdersdorf. Dort wurde ein 8 m hoher Obelisk zu seinem Andecken errichtet.Obelisk für Emil von der Decken, Bergbau Verein Rüdersdorf bei Berlin, 2015 15e Ludwig Eberhard von der Decken (1812–1871) auf Götzdorf, hann. Oberstleutnant und preuß. Generalmajor. 14o Georg Graf von der Decken (1787–1859) auf Oerichsheil, hannoverscher General der Kavallerie, ⚭ Louise von Hessen (1794–1881) 40px gräfliches Wappen 1835.

3. Linie (ältere Stellenflether Stammlinie)

Heinrich ( –1555) dänischer Oberst, Gräfe des Landes Hadeln auf Stellenfleth und Wechtern I, (Begründer der dritten Linie) – Vorfahren siehe oben

08a Claus der Jüngere von der Decken (1551–1618) auf Sande, Nienstedten, Stellenfleth, Wechtern I, Eggerkamp, Klint und Aschborn, Landrat 09b Eberhart von der Decken ( –1647) auf Stellenfleth und Wechtern I, Kurfürstlich sächs. Kammerjunker 10e Johann Hinrich von der Decken ( –1686) auf Sande, Stellenfleth, Klint, Wechtern I, Döse und Nienstedten 11b Hans Hinrich von der Decken (1670–1736) auf Sande, Nienstedten, Döse und Laak, Kapitän und Deichgräfe 12a Johann Heinrich von der Decken-Offen (1699–1788) auf Sande, Nienstedten und Schölisch, Quartalsverschlags-Kommissär, wurde 1732 von der Familie von Offen adoptiert 40px 13h Carl Friedrich von der Decken-Offen (1744–1793) Kurfürst. hann. Kapitän 14b Caecilius von der Decken-Offen (1793–1878) auf Stellenfleth, Kgl. hann. Oberstleutnant der Kavallerie 15g Freiherr Wilhelm von der Decken-Offen (1832–1918) auf Stellenfleth, K.u.K. österreichischer Kämmerer und Generalmajor 15h Hermann Otto von der Decken-Offen (1834–1907) K.u.K. österr. Hauptmann 16b Wilhelm (Perle) von der Decken-Offen (1873–1956) auf Stellenfleth, Kgl. preuß. Oberstleutnant, HeimatforscherIda-Christine Riggert-Mindermann, Der familienkundliche und wissenschaftliche Nachlass des Wilhelm von der Decken-Offen (1873-1956) im Stadtarchiv Stade - in: Stader Jahrbuch (2003/04) S. 139–146

4. Linie (jüngere Stellenflether Stammlinie) mini|hochkant=0.6|Abb. 6 Christoph von der Decken (1765–1846) genannt: de grote Christoffer