Aspang-Markt ist eine Marktgemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Industrieviertel in der Nähe des Wechsels.
Geografie mini|Luftaufnahme des Hauptplatzes von Aspang-Markt Der Ort liegt in der Region Bucklige Welt am Fuße des Hochwechsels. Er ist vollständig von der Gemeinde Aspangberg-St. Peter umgeben, zu der die Umlandorte des Markts gehören.
In Aspang-Markt vereinigen sich der Große und der Kleine Pestingbach, die gemeinsam mit dem Murtalbach zu den Quellbächen der Pitten gehören.
Klima
Gemeindegliederung Zu Aspang zählen auch Ausschlag-Zöbern und Unteraspang.
Nachbargemeinden Aspang wird vollständig von der Gemeinde Aspangberg-St. Peter umgeben.
Geschichte Nach der Eroberung des Awarenreiches durch den fränkischen Kaiser Karl den Großen setzte an der wichtigen Verkehrsverbindung nach Karantanien die Besiedlung Aspangs ein. Der entstehende Ort befand sich nun auf dem Gebiet des Baierischen Ostlandes.Hans Krawarik: Siedlungsgeschichte Österreichs: Siedlungsanfänge, Siedlungstypen, Siedlungsgenese. Verlag Lit, 2006, S. 126 f. Urkundlich wurde Aspang erstmals 1220 erwähnt. Das Schloss Aspang wurde vermutlich im dritten Viertel des 12. Jahrhunderts erbaut.
Das Bezirksgericht Aspang ist seit 1. Juli 2002 aufgelassen, die Gemeinden Feistritz am Wechsel, Kirchberg am Wechsel und St. Corona am Wechsel wurden dem Gerichtsbezirk Gloggnitz und die Gemeinden Aspang-Markt, Aspangberg-St. Peter, Edlitz, Grimmenstein, Mönichkirchen, Thomasberg und Zöbern dem Gerichtsbezirk Neunkirchen zugewiesen.Verordnung der Bundesregierung über die Zusammenlegung von Bezirksgerichten und über die Sprengel der verbleibenden Bezirksgerichte in Niederösterreich (Bezirksgerichte-Verordnung Niederösterreich): Bundesgesetzblatt der Republik Österreich Teil II vom 15. Februar 2002, Nr. 81/2002 in der Fassung der Änderung Nr. 190/2002.
Bevölkerungsentwicklung
Religion Nach den Daten der Volkszählung 2001 waren 90,7 % der Einwohner römisch-katholisch, 2,6 % evangelisch, 1,0 % Muslime, 0,3 % gehörten orthodoxen Kirchen an, 3,4 % der Bevölkerung hatten kein religiöses Bekenntnis.
Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|hochkant|Pfarrkirche Oberaspang
Schloss Aspang, aus dem 12. Jahrhundert, mit Umbauten im 16. und 19. Jahrhundert Katholische Pfarrkirche Oberaspang hl. Florian (um 1503) Katholische Pfarrkirche Unteraspang hl. Johannes der Täufer mit dem Karner hl. Magdalena spätgotische Kirche in Aspang-Berg (Anfang 16. Jahrhundert) Bürgerhäuser (18. Jahrhundert) Automobilmuseum: 120 Automobile der Jahre 1888–1972 Die Blaskapelle Makos gehört seit ihrer Gründung Anfang der 1980er Jahre zu den prominentesten Vertretern und Förderern der böhmisch-mährischen Blasmusik in Österreich. Sie veranstaltete früher jährlich, nun jedes zweite Jahr den Böhmischen Kirtag in Aspang, der Aspang weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt gemacht hat.
Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaftssektoren Von den zwölf landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 waren neun Nebenerwerbsbetriebe. Die meisten Betriebe im Produktionssektor gab es in den Bereichen Bau und Herstellung von Waren. Jeweils dreißig Prozent der Beschäftigten im Dienstleistungssektor arbeiteten in den Bereichen Handel und soziale/öffentliche Dienste (Stand 2011). WirtschaftssektorAnzahl BetriebeErwerbstätige2011200120112001Land- und Forstwirtschaft 1)1214146Produktion2728366359Dienstleistung144109599694
1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999
Berufspendler In der Marktgemeinde gibt es sowohl Ein- als auch Auspendler. Von den fast 900 Erwerbstätigen der Gemeinde arbeiteten siebzig Prozent außerhalb der Gemeinde. Es kamen jedoch auch über 700 Personen zur Arbeit nach Aspang.
Verkehr mini|Bahnhof Aspang Bahn: Aspang gibt der nach dem Ort benannten Aspangbahn den Namen. Der Bahnhof liegt im Ortskern und war von 1881 bis zur Eröffnung der Wechselbahn im Jahr 1910 der Endbahnhof. Straße: Wichtige Verkehrsadern sind die Südautobahn A 2 und die Wechselbundesstraße B 54, die direkt am Ort vorbeiführen. mini|Aspang und Umgebung um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)
Bildung In der Gemeinde gibt es zwei Volksschulen und eine Mittelschule.
Sport In Aspang gibt es einen Fußballverein (SC Aspang, 1934 gegründet), sowie einen Tennisverein (UTC Aspang), welche beide Fußballplätze bzw. Tennisplätze am Fuße des Rössler-Parks haben.
Für Ski- und Snowboardfahrer gibt es unweit von Aspang mehrere Skigebiete am Fuß des Wechsels: Mariensee St. Corona Mönichkirchen
Weiters gibt es ein Freibad.
Vereine
SC Aspang SC Aspang Feuerwehr Aspang Marktkapelle Aspang Marktkapelle Aspang Katholische Jugend Unter Aspang Katholische Jugend Unter Aspang UTC Aspang UTC Aspang Eistockverein Aspang Eistockverein Aspang Dorfverschönerungsverein Ober Aspang Dorfverschönerungsverein Unter Aspang NÖs Senioren Ortsgruppe Aspang NÖs Senioren Ortsgruppe Aspang Pensionistenverband Aspang Pensionistenverband Aspang
Politik
Gemeinderat Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder. Nach den Gemeinderatswahlen hatte der Gemeinderat folgende Verteilungen: 1990: 13 ÖVP, 7 SPÖ und 1 Liste Laschober 1995: 12 ÖVP, 8 SPÖ und 1 Liste Laschober 2000: 14 ÖVP und 7 SPÖ (21 Mitglieder) 2005: 11 ÖVP und 8 SPÖ 2010: 12 ÖVP und 7 SPÖ 2015: 15 ÖVP und 4 SPÖ 2020: 16 ÖVP und 3 SPÖ. 2025: 15 ÖVP, 2 FPÖ und 2 SPÖ.
Bürgermeister
1988 bis 2015 Hans Auerböck (ÖVP) seit 2015 Doris Faustmann (ÖVP)
Persönlichkeiten
Ehrenbürger der Gemeinde 2021: Hans Auerböck, Alt-Bürgermeister von Aspang-Markt
Söhne und Töchter der Gemeinde
Franz Sterzl (1908–2000), Zehnkämpfer Hans Diettrich (1919–1987), Rauchfangkehrermeister, Politiker und Abgeordneter zum Landtag von Niederösterreich Günter Ramberger (1942–2009), Univ.-Prof. für Stahlbau an der Technischen Universität Wien Hans Müller (* 1943), Politiker (FPÖ) Herbert Feurer (* 1954), Fußballtorwart David Riegler (* 2002), Fußballspieler
Literatur
Weblinks
www.aspangmarkt.at Website der Gemeinde Automobilmuseum Aspang
Einzelnachweise
Kategorie:Ersterwähnung 1220 Kategorie:Randgebirge östlich der Mur