Helmut Geys (* 23. September 1927 in München; † 14. April 2012) war ein deutscher Richter und Politiker (SPD). Ab 1975 war er als Mitglied des Landtags in Bayern tätig.
Leben und Beruf Geys besuchte die Simmernschule und das Alte Realgymnasium in München. Nachdem er im Wehrdienst tätig war und in Kriegsgefangenschaft saß, machte er 1947 das Abitur an der Oberrealschule München-Pasing. Er studierte Rechtswissenschaft an der Universität München und legte die 1. und 2. juristische Staatsprüfung ab. Er war Sachbearbeiter bei einer Versicherungsgesellschaft, Regierungsassessor in der Versorgungsverwaltung und ab 1958 Richter am Sozialgericht München.
Politik Im Jahr 1949 wurde Geys Mitglied der SPD. Dort war er Ortsvorsitzender und Kreisvorsitzender in Fürstenfeldbruck und übte verschiedene andere Funktionen aus. 1956 wurde er Mitglied des Stadtrats von Fürstenfeldbruck, 1966 wurde er Mitglied des Kreistags von Fürstenfeldbruck, wo er Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion war.
Von 1974 bis 1986 war er Mitglied des Bayerischen Landtags. Er wurde stets im Wahlkreis Oberbayern gewählt.
1984 gehörte er der 8. Bundesversammlung an, welche Richard von Weizsäcker zum Bundespräsidenten wählte.
Literatur Geys, Helmut. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 375.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Landtagsabgeordneter (Bayern) Kategorie:Richter (Sozialgericht München) Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:Kommunalpolitiker (Landkreis Fürstenfeldbruck) Kategorie:Person (Fürstenfeldbruck) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1927 Kategorie:Gestorben 2012 Kategorie:Mann