Die beiden Häuser Citadellstraße 23 und 25 im Düsseldorfer Stadtteil Carlstadt wurden im Jahre 1684 erbaut und waren samt den Türeingängen im Rahmen einer Gesamtkomposition aufeinander abgestimmt. „Die Fassaden von Nr. 23 und 25 verhielten sich ursprünglich klappsymmetrisch zueinander“. Jörg Heimeshoff: Denkmalgeschützte Häuser in Düsseldorf. Nobel, Essen 2001, ISBN 3-922785-68-9, S. 76. So zeigt eine Abbildung bei Josef Kleesattel die Haustüren Citadellstraße 23 und 25Josef Kleesattel (Hrsg.): Alt-Düsseldorf im Bild. Eine Sammlung von niederrheinischer Heimatkunst. Schmitz und Olbertz, Düsseldorf 1909, Tafel 76. in einer besonderen Rahmenkomposition bestehend aus Türrahmen, Oberlicht und Seitenfenster. Es waren „altertümliche Formen des Türrahmens wie des Oberlichtes, dieses seitlich geschmückt mit Fruchtkränzen. Eingang und Oberlicht sind mit den schmalen beiden Seitenfenstern in eine gemeinsame Rahmenkomposition gefasst“.Paul Sültenfuß: Das Düsseldorfer Wohnhaus bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. (Diss. TH Aachen), 1922, S. 92. Die Balkone darüber waren schlicht und wurden von Konsolen getragen.

Beim Haus Nr. 23 wurden 1911 die Tordurchfahrt an der Stelle des dreiteiligen Hauseingangs angelegt und der darüberbefindliche Balkon mit dreiteiligem Fenster entfernt; dabei ging die Gesamtkomposition der aufeinander abgestimmten Türeingänge mit dem darüberbefindlichen Balkon verloren. Zuvor war bereits beim Haus Nr. 25 in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Fassade tiefgreifend umgestaltet und anstelle zweier kleiner Fenster im Erdgeschoss ein großes Schaufenster eingebaut worden.

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