Das Haus „In den drei japanesischen Märtyrern“ an der Benrather Straße 11 in Düsseldorf wird sowohl historisch als auch architektonisch rezipiert. Der Historiker Heinrich Ferber beschreibt, dass das von den Jesuiten so genannte Haus auch von dem Adligen C. E. von Oven sowie der Familie Winkelmann bewohnt wurde. Die Architekten Josef Kleesattel und Paul Sültenfuß würdigen die Treppendekoration des Hauses. Josef Kleesattel schreibt sie dem französischen Empire zu – „eine vortreffliche Empiretreppe“. Das Haus besteht nicht mehr.
Geschichte Das Gebäude wurde von Jesuiten erbaut, die es zum Gedächtnis der Jesuiten unter den Märtyrern von Nagasaki errichteten und „In den drei japanesischen Märtyrern“ nannten. Später wohnte im Haus Carl Engelbert von Oven, dann die Familie Winkelmann, danach Fräulein Louise Siepermann.Heinrich Ferber: Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf. C. Kraus, Düsseldorf 1889. Reprint: Triltsch-Verlag, Düsseldorf 1980, II. S. 95 [Benratherstrasse]. Um 1900 gehörte das Gebäude Benrather Straße 11 dem Städtischen Männer-Gesangsverein.Josef Kleesattel, Alt-Düsseldorf im Bild, Düsseldorf 1909, Nr. 96
Architektur Josef Kleesattel bemerkt die Treppe im Gebäude und schreibt sie dem französischen Empire zu:
Paul Sültenfuß würdigt die Treppendekoration des Hauses in einer Zeichnung.Paul Sültenfuß: Das Düsseldorfer Wohnhaus bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. (Diss. TH Aachen), 1922, S. 71
Einzelnachweise
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