miniatur|200px|Osseten und Abchasen in Istanbul protestieren gemeinsam gegen das Eingreifen georgischer Truppen in Südossetien, August 2008 Die Osseten in der Türkei (, ) stellen mit etwa 100.000 PersonenUNHCR: Die nordkaukasische Diaspora in der Türkei (englisch) eine der kleineren ethnischen Minderheiten in der Türkei dar. Die iranischsprachigen Osseten sind ein eingewandertes Kaukasusvolk; die große Mehrheit spricht Ossetisch als Muttersprache. Die Osseten in der Türkei sind hauptsächlich Muslime.Minority Rights Group International: (PDF; 540 kB); S. 13. (Türkisch)

Geschichte Die Osseten kamen wie die Tscherkessen und Tschetschenen nach dem Kaukasuskrieg 1817–1864 und dem Russisch-Türkischen Krieg 1877–1878 als Flüchtlinge aus dem Nordkaukasus ins Osmanische Reich.W.E.D. Allen, Paul Muratoff: Caucasian Battlefields – A History of the Wars on the Turco-Caucasian Border 1828–1921. Battery Press, Nashville 1966, ISBN 0898392969, S. 104 (englisch)

Siedlungsgebiet

Die Osseten leben verstreut in der gesamten Türkei und hauptsächlich in einigen Dörfern in den Provinzen Muş, Sivas, Tokat und Yozgat, je zwei Dörfer in Bitlis und Kars sowie je einem Dorf in Erzurum, Kayseri und Niğde. Dazu kommt die Diaspora-Gemeinde in der Metropole Istanbul und anderen türkischen Großstädten.

Bekannte Osseten Bekir Sami Kunduh war ein osmanischer und türkischer Diplomat und Politiker sowie der erste Außenminister der Republik Türkei.

Siehe auch Volksgruppen in der Türkei

Einzelnachweise

Kategorie:Ethnische Minderheit in der Türkei