Gustav Adolf Starzmann (* 19. September 1944 in Bad Reichenhall; † 25. März 2023 ebenda) war ein deutscher Politiker (SPD).
Werdegang Starzmann besuchte die Oberrealschule in Bad Reichenhall, wo er 1963 sein Abitur machte. Er studierte Geodäsie an der TH München und schloss als Diplom-Ingenieur ab. Es folgte eine Referendarausbildung für den höheren Staatsdienst als Vermessungs- und Flurbereinigungsingenieur und die große Staatsprüfung 1971. Danach war er von 1971 bis 1982 unter anderem am Bayerischen Landesvermessungsamt und am Vermessungsamt Traunstein tätig und danach als Lehrbeauftragter für Geodätisches Rechnen an der Hochschule der Bundeswehr München tätig.
Zuletzt war Starzmann als Künstler tätig.
Er hinterließ seine Frau, zwei Kinder und drei Enkelkinder.
Politik 1966 wurde Starzmann Mitglied der SPD. Seit 1972 gehörte er dem Stadtrat von Bad Reichenhall an.
Er saß von 1982 bis 2003 im Bayerischen Landtag, stets gewählt im Wahlkreis Oberbayern. Von 1990 bis zum Ausscheiden aus dem Landtag war er stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Daneben gehörte er von 1998 bis 2003 dem Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks an.
1999 war er Mitglied der 11. Bundesversammlung, welche Johannes Rau zum Bundespräsidenten wählte.
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Einzelnachweise
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