Diese Liste enthält die Kirchengebäude im Landkreis Gotha in Thüringen.
Liste In der Liste sind über 100 historische Kirchengebäude im Kreis aufgeführt. Die Friedhofskapellen wurden hierbei nicht berücksichtigt. Die Sortierung erfolgt nach dem Ortsnamen. Sie kann durch Anklicken des kleinen Pfeilsymbols hinter der Spaltenüberschrift wahlweise geändert werden.
A BildOrtKirchspiel Zugehör.Name der KircheKonf.BemerkungenGeo- koordinaten 100px Altenbergen Finsterbergen Emmanuelkirche Ev. Die erste Kirche wurde als Holzkirche 1662 errichtet; die von 1710 bis 1712 erbaute Saalkirche besitzt eine Doppelempore und einen Dachreiter. Die Ausmalung wurde 1913 neu gestaltet. Auf dem freistehenden Kanzelaltar befindet sich eine Miniaturausgabe des Kandelabers, der an Bonifatius und die Johanneskirche auf dem Alteberg erinnert. 100px Apfelstädt Apfelstädt St. Walpurgis Ev. Erbaut im 11. Jh., Süd- und Nordwand teils romanischen Ursprungs, Chor aus 1434, Langhaus aus 1491, Turm aus 1396, Tonnendecke aus dem 17. Jh., neoklassische Innenausstattung, saniert 1992–2000. Neuer Altar aus 2009. 100px Aspach Metebach St.-Udalricus-Kirche Ev. Erbauung 1417 (lt. Dr. August Beck) oder 1519 (lt. Lehfeldt). Der Turm steht an der Südwestecke eines Langhauses von 1871, das anstelle eines Gebäudes von 1614 errichtet wurde.
B BildOrtKirchspielZugehör.Name der KircheKonf.BemerkungenGeo-koordinaten 100px Ballstädt MolschlebenSt.-Petri-Kirche Ev. Stattliches Gebäude mit Kreuzgratgewölbe im Erdgeschoss, Maßwerkfenstern und dreiseitigem Chorabschluss vor 1500 errichtet, der nach Norden versetzte Turm wurde bereits im 14. Jahrhundert errichtet. Die Innengestaltung entstand im Jahr 1696. 100px Bienstädt Bienstädt Friedenskirche Ev. Die Kirche ist aus dem Jahr 1811 mit Turm der Vorgängerkirche. 100px Boilstädt Sundhausen «Zur Himmelspforte» Ev. Der Turm der heutigen Kirche steht auf mittelalterlichen Grundmauern eines Vorgängerbaus. Die heutige Kirche wurde 1709 errichtet, bereits 1748 erfolgten erste Umbauten. Im Inneren besitzt die Kirche nur eine umlaufende Empore, was der zahlenmäßigen Größe der Kirchgemeinde entsprach. Das hölzerne Deckengewölbe wurde als Spiegelgewölbe errichtet. 100px Brüheim Sonneborn St.-Vitus-Kirche Ev. Die Kirche besteht aus einem spätromanischen Turm mit quadratischem Grundriss auf der Ostseite und einem Langhaus von 1800, darin eingebaut eine Doppelempore unter dem hölzernen Muldengewölbe. Der Taufstein und ein Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert sind noch vorhanden. 100px Bufleben Goldbach St.-Cyriakus-Kirche Ev. Der erste Kirchenbau entstand um die Wende des 13. Jahrhunderts, der auf der Westseite stehende Turm wurde 1414 angebaut. Weitere An- und Umbauten erfolgten 1560 und 1818. In der Ostmauer befindet sich eine spätgotische Sakramentsnische, die heutige Kanzel wurde 1753 eingebaut, schon 1749 wurde ein Satz Glocken aus Gotha angekauft. 100px Burgtonna Gräfentonna Cäcilienkirche (Ruine) Ev. Von der einst imposanten, spätgotischen Kirche steht heute nur noch ein Teil des Chor-Mauerwerks. Die Kirche wurde 1470 errichtet und 1586, 1695 und 1733 umgebaut oder saniert. Statische Probleme im Turm, die sich bereits seit über 100 Jahren durch Risse im Gemäuer bemerkbar machten, führten 1973 zum Einsturz des Turms, dabei wurde auch das Kirchenschiff zerstört. Erst 1988 begann man mit der Enttrümmerung des Ortes. Die Reste der Kirche werden heute für Freiluftkonzerte genutzt. 100px Burgtonna Gräfentonna Christus-Kirche Ev. Die Christuskirche ist eines der jüngsten Gotteshäuser in Thüringen, sie wurde im Dezember 1990 geweiht und ersetzt die 1973 zerstörte Cäcilienkirche, deren Reste gleich daneben stehen.
C BildOrtKirchspielZugehör.Name der KircheKonf.BemerkungenGeo-koordinaten 100px Cabarz Tabarz-Cabarz Cabarzer Kirche(ohne Namen) Ev. Eine Kapelle als Filiale von Waltershausen wird 1516 erwähnt. Sie gehörte später zu Langenhain. Bei einem Großbrand im November 1669 brannte die erst 1660 neu erbaute Kirche ab, der Wiederaufbau zog sich von 1670 bis 1673 hin. 1713 konnte eine Orgel angeschafft werden. Im Inneren wurden ein hölzernes Tonnengewölbe und zwei Emporengeschosse eingebaut. 1990 wurde die Turmfront erneuert, später die drei anderen Kirchfassaden. Derzeit (2011) wartet die Kirche auf Schwammbekämpfungsmaßnahmen. 100px Cobstädt Seebergen Martin-Luther-Kirche Ev. Die Kirche entstand aus einer Kapelle, die nach der Reformation erweitert und zu einer Kirche umgewandelt wurde. Turm mit Jahreszahl 1581. Schlusssteine der östlichen und westlichen Rundbogentüren mit der Jahreszahl 1653. 1720 wurde eine Orgel eingebaut. 1863 wurde eine neue Orgel angeschafft, die noch heute in der Kirche steht. 1887 wurde die Kirche, besonders der Turm, umfänglich restauriert. 100px Crawinkel Crawinkel St.-Marien-Kirche Ev. Der Turm mit gotischem Gewölbe und die Inschrift in der Sakristei sind die ältesten erhaltenen Gebäudeteile von 1421. 1613/14 entstand aus dieser Kapelle eine Kirche. Am 4. Mai 1624, bei einer verheerenden Feuersbrunst im Dreißigjährigen Krieg, wurde diese nebst 11 Wohngebäuden und 116 Scheunen Opfer der Flammen. Der Nachfolgebau wurde unter Einbeziehung des noch vorhandenen Mauerwerks und Turms ab 1754 verändert, die barocke Innenausstattung mit den dreigeschossigen Emporen stammt von 1758, der Taufstein von 1781. Vom 7. bis 11. April 1945 erlebte Crawinkel heftige Kämpfe, wobei auch die Kirche schwere Schäden erlitt. Die letzte Heimsuchung erlebte die bereits einsturzgefährdete Kirche um 1980, als man im Mauerwerk einen starken Hausschwammbefall feststellen musste. Von 1988 bis 1991 gelang die Sanierung. Im September 2001 wurde die aus der Klosterkirche von Bad Klosterlausnitz stammende Poppe-Orgel von 1886 in Dienst genommen. 100px Cumbach Schönau v.d.W.Cumbacher Kirche (ohne Namen) Ev. Von der ersten, bereits um 1150 errichteten Kirche blieben geringe Mauerreste erhalten. Das heutige Kirchenschiff entstand 1689 und wurde nach dem Siebenjährigen Krieg 1783 erneuert. Im Inneren wurde eine Doppelempore eingebaut.
D BildOrtKirchspielZugehör.Name der KircheKonf.BemerkungenGeo-koordinaten 100px Dachwig Elxleben St.-Peter-Kirche Ev. Laut Chronik gab es im 12. Jahrhundert eine St.-Sebastian-Kapelle, sie wurde mit Einführung der Reformation durch einen Kirchenneubau ersetzt und als St.-Peter-Kirche geweiht. 1400 wurde die Johanneskirche vor dem 1495 errichteten Niedertor gebaut, also außerhalb des ehemaligen Ortes. 1525 war Johann Spinler erster evangelischer Pfarrer in Dachwig. Wegen erheblicher Bauschäden musste die Kirche 1862 abgerissen werden, im November 1863 konnte der Neubau an alter Stelle wieder als St.-Peter-Kirche geweiht werden. 1943 wurde die große Glocke für Kriegszwecke eingeschmolzen. Am 14. Juli 1963 wurde die Kirche nach umfangreicher Renovierung feierlich eingeweiht. Der Kirchplatz wurde 2009 mit alten Pflastersteinen neu gestaltet. 100px Döllstädt Herbsleben St.-Peter-und-Paul-Kirche Ev. Erbaut 1542, sie geht auf eine Kapelle aus der Klosterzeit zurück. Die Kirche ist ein denkmalgeschütztes Gebäude und wurde mehrfach restauriert. Mehrere Grabplatten stehen an der Innenseite der Kirchhofmauer. Das ehemalige Pfarrhaus ist leider in beklagenswertem baulichem Zustand mit einem verwahrlosten Pfarrgarten. E BildOrtKirchspielZugehör.Name der KircheKonf.BemerkungenGeo-koordinaten 100px Ebenheim MetebachEbenheimer Kirche (ohne Namen) Ev. Die im Kern romanische Kirche hat ein langgezogenes Kirchenschiff mit einem rechteckigen Turm (heute mit 2 Glocken). Um- und Ausbauten erfolgten 1601, 1730 und 1844. Der im 15. Jahrhundert ummauerte Kirchhof besitzt eine Toreinfahrt. Im Schiff ist eine umlaufende Empore eingebaut. 100px Eberstädt Sonneborn St.-Severi-Kirche Ev. Die im 18. Jahrhundert errichtete Kirche von Eberstädt wurde ab 1982 restauriert. 100px Emleben Gotha IVSchlosskirche St.-Bonifatius-Kirche Ev. Vom 1443 entstandenen Vorgängerbau stammt der Turm mit Kreuzgratgewölbe. Das um 1870 erneuerte Kirchenschiff ist ein Saalbau im neoromanischen Baustil. Im Inneren wurde eine Doppelempore eingebaut. 100px Engelsbach Finsterbergen Christophoruskapelle Ev. Teile der 1779 errichteten Fachwerkkapelle wurden zeitgleich als Dorfschule genutzt, der Bautyp wird als „Simultangebäude“ bezeichnet und ist eine Besonderheit in der Thüringer Denkmallandschaft. Die Kirchenglocke aus dem 14. Jahrhundert soll von der Johanniskirche auf dem Alteberg stammen. Die von Intriganten der Gothaer Hofgesellschaft beeinflusste Kirchenverwaltung (Oberkonsistorium) verweigerte zunächst die Weihe dieser Kapelle – es ging um Einbußen der Pfarrkirche St. Johannis. 100px Ernstroda Schönau v.d.W. St.-Katharina-Kirche Ev. Der älteste Bauteil ist der mit Kreuzgratgewölbe und Spitzhelmdach versehene Turm (laut einem in Kopie erhaltenen Stiftungsdokument wurde 1457 mit dem Kirchenbau begonnen). Der heutige Saalbau wurde mit einem geschlossenen Chor 1599 angebaut. Im Inneren wurde unter der stuckverzierten Decke eine Doppelempore eingebaut. Die Ratzmann-Orgel stammt von 1817. Mit einem Knopffest wurde am 19. Juli 1990 die Instandsetzung des Kirchturms gefeiert und 1991 die Inbetriebnahme der funkgesteuerten Turmuhr. 100px Eschenbergen Molschleben St.-Margareten-Kirche Ev. Der heutige Saalbau erfolgte auf den Grundmauern einer spätgotischen Kirche. Das Kirchenschiff und die Innenausstattung wurden 1840 renoviert. Der markante Turm besitzt einen im spätgotischen Stil errichteten Spitzhelm.
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