Hellmuth von Stegmann (* 12. Mai 1891; † 26. Februar 1929, vollständiger Name: Hellmuth Otto Oskar Hans von Stegmann und SteinGenealogisches Handbuch des Adels, Band 52 der Gesamtreihe, S. 418, 1972, Herausgegeben vom deutschen Adelsarchiv e.V., C.A. Starke Verlag.) war ein deutscher Architekt.
Leben Hellmuth von Stegmann war ab 1922 Baudirektor der Gelsenkirchener Bergwerks-AG,Wilhelm und Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. Verlag Langewiesche Nachfolger, Königstein im Taunus, 6., erweiterte und aktualisierte Aufl. 2008, S. 125. später der Vereinigte Stahlwerke AG. In dieser Funktion schuf er zahlreiche beachtliche Bergwerksanlagen; in den 1920er Jahren war er neben Fritz Schupp (Büro Schupp und Kremmer) Wegbereiter des Übergangs zum Funktionalismus in der Bergbauarchitektur des Ruhrgebiets.
Werk Bauten und Entwürfe (unvollständig) um 1925: Kauen- und Verwaltungsgebäude der Zeche Zollverein 4/5/11 in Essen-Katernberg, Katernberger Straße (Zuschreibung ungesichert) 1927: Neubauten der Zeche Minister Stein in Dortmund-Eving 1927–1928: Kokerei Hansa in Dortmund-HuckardeKokerei Hansa Dortmund, abgerufen am 20. August 2013 Großkokerei der Zeche Erin in Castrop-Rauxel Großkokerei der Zeche Minister Stein in Dortmund (mit Beamtenwohnhäusern)
Schriften Industriebauten der Vereinigten Stahlwerke. In: Wasmuths Monatshefte für Baukunst, 13. Jahrgang 1929, Heft 2, S. 49–57. (mit Namensnennung Baudirektor Helmuth von Stegmann, Dortmund) Ingenieurbauten im Bergbau über Tage. In: Der Industriebau, 20. Jahrgang 1929, Nr. 4, S. 126–135.
Literatur Wilhelm und Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr (Reihe: Die Blauen Bücher). Verlag Langewiesche Nachfolger, Königstein im Taunus, 6., erweiterte und aktualisierte Aufl. 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9, S. 125.
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Nordrhein-Westfalen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1891 Kategorie:Gestorben 1929 Kategorie:Mann