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mini|400px|Rathaus in Gestratz

Ensembles Ensemble Ortskern Gestratz miniatur|250px Das Allgäuer Dorf Gestratz im Tal der Oberen Argen ist seit Jahrhunderten Pfarrdorf für die über dreißig Weiler und Einöden der weit verzweigten Gemeinde. In der Mitte des locker bebauten Dorfes, am Kreuzungspunkt alter Straßen und Wege, erhebt sich die Pfarrkirche St. Gallus, umgeben vom ummauerten Friedhof der Gemeinde. Im 8. Jahrhundert durch das Kloster St. Gallen in der Nähe der Römerstraße Kempten–Bregenz begründet, wurde sie 1437 neu erbaut, erhielt damals ihren bekannten Freskenzyklus und erfuhr weitere Ausbauten im 18. und 19. Jahrhundert Dem Bau, der den Talboden beherrscht, ordnet sich nördlich der Pfarrhof zu, eine moderne Anlage, welche die äußere Gestalt des Vorgängerbaus von 1695 bewahrt hat, südlich fügen sich das Mesnerhaus des 18. Jahrhunderts, jetzt Gemeindeamt, und die Schule aus der Zeit um 1925, östlich das alte Schulhaus, die Sennerei, das Benefiziatenhaus, die ehemalige Bäckerei und das Gasthaus Adler mit der ehemaligen Dorfschmiede an. Es handelt sich um Bauten des 18. und 19. Jahrhunderts mit Satteldächern, in der Regel zweigeschossig, mit verschindelten Außenwänden und Fensterläden. Ihre noch gültigen oder ehemaligen Funktionen machen den Charakter des Dorfes als Gemeindemittelpunkt anschaulich. Mit dem Bau der in das Ortsbild eingepassten Gemeindehalle von 1972 erhielt der Ort, der bezeichnenderweise nur drei Bauernanwesen besitzt, einen weiteren gemeindlichen Mittelpunkt. Aktennummer: E-7-76-112-1.

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Anmerkungen

Literatur

Weblinks

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