Die Einsamkeit der Krokodile ist eine deutsche Kriminalfilmsatire über einen Außenseiter und über das Unglück des Anders-Seins von Jobst Oetzmann aus dem Jahr 2000. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Dirk Kurbjuweit.

Handlung Der streng erzogene Schlachtersohn Günther wird immer mehr zum Außenseiter und nervt mit seinen wahnwitzigen Ideen das ganze Dorf. Er sehnt sich danach, der Enge seines Heimatortes zu entfliehen und wird immer seltsamer. Schließlich landet der geniale Spinner in der Psychiatrie und später wieder daheim unter der Kontrolle seiner Eltern, wo er stirbt. Es heißt, Günther habe Selbstmord begangen. Der angehende Journalist Elias geht dem seltsamen Todesfall nach; er „interessiert sich für die Geschichte eines verlorenen Lebens und findet darüber zu sich selbst“.Oetzmann in einem Interview mit der taz, am 17. Mai 2001.

Kritiken

Auszeichnungen 2000: Bayerischer Filmpreis (Produzentenpreis; verliehen im Januar 2001) 2002: Preis der deutschen Filmkritik (Filmmusik)

Darüber hinaus wurde der Film auf mehreren deutschen (auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis, beim Kinofest Lünen sowie den Hofer Filmtagen) und internationalen Filmfestivals (als deutscher Beitrag in Cannes, auf dem Forum du Cinéma Européen in Straßburg, dem Filmfestival Hongkong, sowie dem Mill Valley Film Festival in Kalifornien) gezeigt.

Weblinks

(mit Fotogalerie und Filmplakat) Jörg Machill bei Filmrezension.de jobst-oetzmann.de Chronologie zur internationalen Rezeption des Films (abgerufen am 17. November 2015)

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2000 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Literaturverfilmung