alternativtext=Porträt von Heike Baranowsky, im Hintergrund verschwommen ein Parkweg, Pflanzen, über ihr Zweige|mini|Heike Baranowsky (2020) Heike Baranowsky (* 1966 in Augsburg) ist eine deutsche Fotografin, Videokünstlerin und Professorin für Freie Kunst.

Leben und Werk Baranowsky studierte ab 1986 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Helmut Sturm, ab 1991 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, sowie ab 1993 an der Hochschule der Künste Berlin bei Katharina Sieverding. Von 1997 bis 1999 besuchte sie das Royal College of Art in London und schloss dort mit einem Master of Fine Arts (M.F.A.) ab.

Von 2005 bis 2008 war sie Professorin für Fotografie an der Kunst- und Designhochschule Bergen, Norwegen. 2008 wurde sie als Professorin für Freie Kunst an die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg berufen.

Im Jahr 2009 erhielt sie das Stipendium für einen Gastaufenthalt in der Villa Aurora, Los Angeles, 2012 ein Residenzstipendium für das Studio Voltaire in London durch den Berliner Senat und 2020/21 war sie Trägerin des Rompreises der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo.

Sie lebt in Berlin.

Ausstellungen/Videoinstallationen (Auswahl) 1997: AUTO SCOPE, Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main 1998: Berlin/Berlin, Berlin Biennale 1998: ars viva 97/98, Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach, (auch: Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin, Kunsthalle zu Kiel) 1999: Zug(luft) – Fiona Tan / Roy Villevoye / Fransje Killaars / Heike Baranowsky, Museum Kurhaus Kleve 2000: Video Works by Heike Baranowsky, Singapore Art Museum 2001: Heike Baranowsky, Kunst-Werke, Berlin; Heike Baranowsky, Museo Paco das Artes, Sao Paulo 2005: Blaue Nacht, Kunsthalle Nürnberg 2006: 40 Jahre Video. Digitales Erbe: Videokunst in Deutschland von 1963 bis heute, K21, Düsseldorf (auch: ZKM, Karlsruhe, Kunsthalle Bremen, Lenbachhaus München, Museum der bildenden Künste Leipzig) 2010: Mondfahrt, Julia Stoschek Collection, Deichtorhallen, Hamburg 2011: Mondfahrt 2001, Seoul Square Medienfassade, Gana Art, Seoul 2013: Heike Baranowsky, Lentos Kunstmuseum Linz, Linz 2013: Heike Baranowsky. Time Traps., Kunsthalle Nürnberg 2025: Heike Baranowsky. Soliloquio, Kunstverein Bamberg

Literatur Gregor Jansen (Hrsg.): Totalstadt.Beijing Case. High-Speed-Urbanisierung in China. Walther König, Köln 2006, ISBN 978-3-86560-153-7 Patti Podesta, Norman M. Klein u. a.: Kolibri. Revolver Verlag, Frankfurt am Main, 2003, ISBN 3-936919-06-2 AUTO SCOPE, Ausstellungskatalog Kunstverein Frankfurt, 1997 en face II, Ausstellungskatalog Goldrausch VIII, Berlin 1997

Weblinks

Internetseite der Akademie der bildenden Künste, Nürnberg Heike Baranowsky

Einzelnachweise

Kategorie:Videokünstler (Deutschland) Kategorie:Fotokünstler Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert) Kategorie:Fotograf (21. Jahrhundert) Kategorie:Fotograf (Norwegen) Kategorie:Fotograf (Nürnberg) Kategorie:Träger des Rompreises Villa Massimo Kategorie:Stipendiat der Villa Aurora Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1966 Kategorie:Frau