thumb|Geneti beim Los-Angeles-Marathon 2011 Markos Geneti (auch Markos Geneti Guteta; * 7. Juni 1984 oder 30. Mai 1984Der Leichtathletikweltverband IAAF gibt den 7. Juni 1984 an, während die Leichtathletik-Statistikdatenbank Tilastopaja den 30. Mai 1984 als Geburtsdatum Genetis führt. in Wollega) ist ein äthiopischer Langstreckenläufer.

Geneti wurde 2001 in Debrecen Jugendweltmeister im 3000-Meter-Lauf und 2002 Zweiter im 5000-Meter-Lauf bei den Juniorenweltmeisterschaften in Kingston. Ebenfalls den zweiten Rang über 5000 Meter erreichte er bei den Afroasiatischen Spielen 2003 in Hyderabad hinter seinem Landsmann Hailu Mekonnen.IAAF: (englisch), 28. Oktober 2003 Bei den Hallenweltmeisterschaften 2004 in Budapest gewann er die Bronzemedaille im 3000-Meter-Lauf. Im selben Jahr belegte er über diese Distanz beim Weltfinale in Monaco den sechsten Platz.

Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki startete Geneti im 1500-Meter-Lauf, konnte sich jedoch nicht für das Finale qualifizieren. Den 3000-Meter-Lauf beim Weltfinale in Monaco beendete er in diesem Jahr auf dem neunten Rang. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2007 in Mombasa belegte er den fünfzehnten Platz. Die Aufgabe seiner Landsleute Kenenisa Bekele und Abebe Dinkessa in diesem Rennen kostete ihn eine sicher geglaubte Medaille in der Mannschaftswertung.IAAF: (englisch), 28. März 2007

2010 wurde Geneti Vierter beim Carlsbad 5000 und Sechzehnter beim Delhi-Halbmarathon. Im folgenden Jahr gewann er den Los-Angeles-Marathon und stellte trotz Wind und Regen einen neuen Streckenrekord auf. Seine Siegerzeit von 2:06:35 Stunden war das sechstschnellste Debüt eines Läufer über die Marathondistanz bisher.IAAF: (englisch), 21. März 2011 2012 wurde er beim Dubai-Marathon in 2:04:54 Stunden Dritter.

Markos Geneti wohnt in Addis Abeba und wird von Haji Adillo trainiert. Er ist 1,83 m groß und wiegt 61 kg.

Bestleistungen 1500 m: 3:33,83 min, 26. Juli 2005, Stockholm 3000 m: 7:38,11 min, 22. Mai 2005, Carson Halle: 7:32,69 min, 17. Februar 2007, Birmingham 5000 m: 13:00,25 min, 1. Juli 2005, Saint-Denis Halle: 13:18,25 min, 6. Februar 2010, Boston Halbmarathon: 1:02:02 h, 18. September 2011, Philadelphia Marathon: 2:04:54 h, 27. Januar 2012, Dubai

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Einzelnachweise

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