mini|Walburgiskapelle oberhalb von Fürth-Weschnitz Die Walburgiskapelle ist eine östlich oberhalb des Fürther Ortsteils Weschnitz auf dem KapellenbergWalburgiskapelle auf nibelungenlsteig.de gelegene Kapelle, die der Heiligen Walburga geweiht ist. Der Kapellenberg ist ein Ausläufer des hohen Kahlbergs.
Es wird vermutet, dass sie an der Stelle eines vorchristlichen Heiligtums errichtet wurde.
Der Ort ist unter dem Namen Walinehoug Teil der Grenzbeschreibung der Mark Heppenheim, die 773 von Karl dem Großen dem Kloster Lorsch geschenkt wurde. Im August 795 fand hier eine Versammlung unter Vorsitz des Gaugrafen Warinus statt, bei der ein Protokoll der endgültigen Grenzfestsetzung der Mark Heppenheim abgefasst wurde.Ferdinand Koob: Die Weschnitz und ihre Probleme in den vergangenen Jahrhunderten. (=Schriften für Heimatkunde und Heimatpflege im Starkenburger Raum, Band 19/20) Südhessische Post, Heppenheim 1956, S. 2 f.
Nachgewiesen werden kann ein erster Bau ab dem Jahre 1671. Eine neue Kapelle wurde im Jahre 1815 errichtet. In den Jahren 1935 bis 1937 erweiterte man den bisherigen schlichten Bau um einen etwas größeren Saalbau, der der ursprünglichen Kapelle vorgesetzt ist. Eine Besonderheit stellt die Walburgastatue aus dem 17. Jahrhundert dar, die sich in der Kapelle befindet. Hinter der Kapelle ist ein Platz mit steinernem Altar, der für Wallfahrtsgottesdienste unter freiem Himmel genutzt wird.
An der Walburgiskapelle führt der Fernwanderweg Nibelungensteig vorbei.
Literatur Josef Metzendorf: Die Walburgiskapelle und andere bemerkenswerte Stätten bei Weschnitz im Odenwald. In: Geschichtsblätter des Kreises Bergstraße, Bd. 13. Lorsch 1980. S. 109 ff.
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Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Bergstraße Kategorie:Kulturdenkmal in Fürth (Odenwald) Kategorie:Walburgakirche Kategorie:Kirchengebäude in Europa