Kaltenstauden ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Guttenberg im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Kaltenstauden liegt in der Gemarkung Guttenberg.
Geografie Der Weiler liegt in Hanglage einer bewaldeten Erhebung (, 0,5 km östlich), die zu den Ausläufern des Frankenwaldes zählt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Torschenknock (0,5 km südwestlich) bzw. nach Möhrenreuth (0,5 km nördlich).
Geschichte 1427 wurde ein „Feld vor dem Puch unter der kalten Stauden“ namentlich erwähnt.Ortsteile auf der Website gemeinde-guttenberg.de
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Kaltenstauden aus vier Anwesen. Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern. Grundherren waren das Burggericht Guttenberg (1 Gütlein, 1 Haus) und das Rittergut Schlößlein (1 Gütlein, 1 Haus).
Mit dem Gemeindeedikt wurde Kaltenstauden dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Guttenberg und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Guttenberg zugewiesen.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 21 31 30 36 32 25 22 25 17 17HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 5 5 5 4 4 6 3Quelle
Religion Kaltenstauden ist seit der Reformation gemischt konfessionell. Die Katholiken sind nach St. Jakobus der Jüngere (Guttenberg) gepfarrt, die Protestanten nach St. Georg (Guttenberg).
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Weiler im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ersterwähnung 1427 Kategorie:Geographie (Guttenberg, Oberfranken)