Torschenknock ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Guttenberg im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Torschenknock liegt in der Gemarkung Guttenberg.
Geografie Die Einöde liegt auf einer kleinen Anhöhe, die im Westen ins Tal des Wolfsbaches abfällt. Im Osten schließen sich weitere Anhöhen an, die zum Frankenwald zählen. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Kaltenstauden (0,4 km nordöstlich) bzw. nach Streichenreuth (0,4 km südlich).
Geschichte Der Ort wurde in einem Lehensbrief aus dem Nachlass des Hans Ernst von Guttenberg vom 24. Oktober 1769 erstmals erwähnt. Knock bedeutet kleiner Hügel.Ortsteile auf der Website gemeinde-guttenberg.de
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Torschenknock aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das Burggericht Guttenberg aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Marktschorgast auszuliefern. Die Grundherrschaft über das Gut hatte das Burggericht Guttenberg.
Mit dem Gemeindeedikt wurde Torschenknock dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Guttenberg und der im selben Jahr gebildeten Gemeinde Guttenberg zugewiesen.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 3 8 9 7 8 7 5 3 3 3HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1 1Quelle Dort als Troschenknock aufgelistet.
Religion Die Katholiken sind nach St. Jakobus der Jüngere (Guttenberg) gepfarrt, die Protestanten nach St. Georg (Guttenberg).
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Geographie (Guttenberg, Oberfranken) Kategorie:Ersterwähnung 1769