Wasting Light ist das siebte Studioalbum der US-amerikanischen Rockband Foo Fighters, das am 8. April 2011 bei RCA Records erschien.
Entstehung Die Aufnahmen zu dem neuen Album begannen im Sommer 2010. Als Studio diente dabei die Garage von Dave Grohl und wurde laut Produzent Butch Vig komplett analog aufgenommen (analoge Mehrspur-Bandmaschine) und komplett analog abgemischt (analoges Mischpult und Soundbearbeitung).Josef Gasteiger: Genau so verkauft man Stadien aus. Auf laut.de. Abgerufen am 15. April 2011.Meldung auf mtv.com (englisch). Abgerufen am 15. April 2011."Wasting Light" – das bisher derbste Album der Foo Fighters. In: Badische Zeitung. Abgerufen am 15. April 2011.Jens Bauszus: Dave Grohl Auf: Focus Online, 8. April 2011. Abgerufen am 15. April 2011.
Obwohl Gitarrist Pat Smear schon seit 2006 wieder Mitglied der Liveband war, ist Wasting Light das erste Album seit The Colour and the Shape (1997), in dem er wieder als offizielles Mitglied der Foo-Fighters angegeben wird.
Als Gastmusiker für das Album konnten Bob Mould für das Lied Dear Rosemary[ Übersicht] auf allmusic.com. Abgerufen am 15. April 2011. sowie Krist Novoselić für das Lied I should have knownUdo Eberl: . In: Südwest Presse, 8. April 2011.James Montgomery: Foo Fighters To Return This Spring With 'Massive' New Album Auf: mtv.com, 4. Januar 2011. Abgerufen am 15. April 2011. gewonnen werden. Grohl und Novoselic spielten das erste Mal seit der Auflösung von Nirvana wieder zusammen.
Alle Aufnahmen wurden von Kameras begleitet. Das Material wurde anschließend für den Dokumentarfilm Back and Forth verwendet, der die Geschichte der Foo Fighters zeigt.Michael Pilz: Die Foo Fighters zwischen Pool, Babys und Grill In: Die Welt, 13. April 2011. Abgerufen am 15. April 2011.
Veröffentlichung Am 17. Januar 2011 veröffentlichte die Band auf ihrer Website eine 30-sekündige Hörprobe des Titels Bridge Burning. Am 1. Februar 2011 erschien eine Hörprobe des Titels Miss the Misery.Meldung auf billboard.com (englisch). Abgerufen am 15. April 2011. Am 12. Februar 2011 erschien das Video zum Titel White Limo, in dem auch der Sänger und Bassist der Band Motörhead, Lemmy Kilmister, mitspielte.
Am 1. März 2011 erschien das Video zu Rope, der ersten Single des Albums. Das Album selber wurde in Australien, Dänemark, Finnland, Deutschland, Irland und den Niederlanden am 8. April 2011 veröffentlicht. Am 11. April 2011 kam das Album auch in den USA auf den Markt. Am 17. Juni 2011 erschien mit Walk die zweite Single aus dem Album.TWRY Video of the Week: Foo Fighters / Walk. Auf: theywillrockyou.com. Abgerufen am 24. Juli 2011. Die dritte Single von Wasting Light, Arlandria, wurde am 5. September veröffentlicht.
Titelliste Bridge Burning – 4:47 Rope – 4:19 Dear Rosemary – 4:27 White Limo – 3:23 Arlandria – 4:28 These Days – 4:59 Back & Forth – 3:52 A Matter Of Time – 4:36 Miss The Misery – 4:33 I Should Have Known – 4:16 Walk – 4:16
Singles
Rezensionen mini|links|Die Foo Fighters auf einem Konzert in Madrid während ihrer Wasting Light Tour Von Kritikern bekam das Album überwiegend positive Bewertungen.Wasting Light bei metacritic.com. Abgerufen am 24. Juli 2011. Bei Metacritic erhielt das Album eine Wertung von 78 % als Durchschnitt aus 37 Rezensionen sowie das Prädikat „Generally favorable“ (dt. „Grundsätzlich positiv“).
Maik Maerten vergibt 8 von 10 Punkten und lobt auf plattentests.de die Aufnahme in der Garage und schreibt weiter, dass große Melodien, Mitsing-Refrains fürs Stadion und laute Gitarren die perfekte Mischung aus Mainstream und Rock ’n’ Roll ergeben.Maik Maerten: Versprochen ist versprochen. Auf: plattentests.de. Abgerufen am 15. April 2011.
Josef Gasteiger von laut.de vergibt 4 von 5 Sternen und lobt ebenfalls die Mischung aus Mainstream und Rock ’n’ Roll. Er bezeichnet die Musik als hookigen, modernen Rock ’n’ Roll auf der Königsstufe.
Auch Jens Bauszus lobt das Album auf Focus Online und meint, dass die Band mit Wasting Light endgültig den Rockolymp erklimmen und neue Fans dazugewinnen werde.
Radio Fritz meint, dass sich die Band auf Wasting Light nicht verändert habe, man das aber auch nicht erwarten konnte. Insgesamt höre sich die Band erwachsener, ernster und härter als auf den früheren Veröffentlichungen an.
Bei Rolling Stone vergibt Kritiker David Fricke 4 von 5 Sternen. Er bezeichnet das Album als bestes Album der Band seit Foo Fighters (1995) und The Colour and the Shape (1997).David Fricke: Kritik auf rollingstone.com (englisch), 8. April 2011. Abgerufen am 24. Juli 2011.
Die Redakteure der Visions wählten Wasting Light als zweitbestes Album des Jahres. Die Leser stimmten sogar für Platz 1.
Bei den Grammy Awards 2012 erhielt Wasting Light die Auszeichnung in der Kategorie „Bestes Rock-Album“. Darüber hinaus wurde der Titel „Walk“ in den Kategorien „Bester Rocksong“ sowie „Beste Rock-Darbietung“ und der Titel „White Limo“ als beste „Beste Hard-Rock-/Metal-Darbietung“ prämiert.
Kommerzieller Erfolg Chartplatzierungen
Auszeichnungen für Musikverkäufe
Weblinks
Kritik auf plattentests.de
Einzelnachweise
Kategorie:Album 2011 Kategorie:Album (Alternative Rock) Kategorie:Foo-Fighters-Album Kategorie:Nummer-eins-Album