Jochen Roller (* 1971 in West-Berlinwww.theater.freiburg.de.) ist ein deutscher Choreograf und Performancekünstler.

Werk Roller studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und Choreografie am Laban-Centre in London. Seit 1997 arbeitet er als freier Choreograf. Es entstanden über 40 Produktionen in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, Performance, Theater und Film. Bekannt wurde Roller mit der dreistündigen Solotrilogie „perform performing“ über die prekären Arbeitsverhältnisse von Künstlern. Seine Produktionen touren weltweit und wurden zu den deutschen Tanzplattformen 2004 und 2006 eingeladen.Tanzplattform Deutschland

Von 2007 bis 2010 kuratierte Roller das Tanzprogramm der Hamburger Kampnagelfabrik.Falk Schreiber: Ich strample auf zwei Rädern

Als Gastdozent arbeitete er an verschiedenen Universitäten, unter anderem FU Berlin, HfMT Köln, Universität Hamburg, Conservatorio El Barco San José und LaSalle College Singapur.

Rollers choreografisches Werk zeichnet sich aus durch minimalistische Strenge und scharf formulierte Inhalte. Häufig haben seine Produktionen explizit sozial-politische Themen. Rollers choreografischer Ansatz wird dem Konzepttanz zugeordnet.

Werke Im Folgenden sind die wichtigsten Produktionen Rollers aufgelistet: 2009 Basically I don't but actually I doElisabeth Nehring: Erinnerung an ein dunkles Kapitel 2008 JANCLOD! - être aware and beyondConstanze Klementz: The Muscles from Brussels 2005 mnemonic nonstopHelmut Ploebst: Seiltanz der Körperflaneure 2004 mindgardenEkkehard Knörer: Brainy, Sexy, Funny Stuff 2002 perform performingEvelyn Finger: Ist es eine Kunst, sich zu verbiegen?

Einzelnachweise

Weblinks http://www.jochenroller.de/ http://www.vimeo.com/jochenroller

Kategorie:Choreograf Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1971 Kategorie:Mann