miniatur|Oberfinanzdirektion in Frankfurt Hans Walter Köhler (* 6. Februar 1907 in BerlinGeburtsregister Standesamt Berlin 7c, Nr. 405/1907; † 3. Mai 1998 in Bad Homburg vor der HöheSterberegister Standesamt Bad Homburg vor der Höhe, Nr. 340/1998) war ein deutscher Architekt und Baubeamter.

Leben Hans Köhler studierte in Berlin und war Schüler von Peter Behrens und Hans Poelzig. Bis 1945 war Köhler in Berlin tätig und ließ sich anschließend in Bad Homburg vor der Höhe nieder. Ob der Bauleiter Architekt Köhler, der für Albert Speer die Vergrößerung des Empfangssaals der Neuen Reichskanzlei durchführte, Hans Köhler war, ist nicht belegt.

Köhler war Oberregierungsbaudirektor des Landes Hessen und Mitbegründer des Amtes für Wohnungsbau und Siedlungswesen in Frankfurt am Main. Er betreute den Bau des Darmstädter Staatstheaters und des Gebäudes der ehemaligen Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main. Zu seinen Mitarbeitern gehörte Norman Braun.

Bauten 1932 Fertighaus (wachsendes Haus) Quastenhornweg 17 Berlin-Spandau (unter Denkmalschutz) weiterer Bestandteil des Ensembles Quastenhonweg 16 Wohnhaus 1938 1933 Wohnhaus an der Havel 1934 Landhaus in Goyatz am Schwielochsee 1934 Haus Dr. L. Berlin - Dahlem 1934 Haus Dr.W. Berlin - Dahlem 1934: Landhaus für Bruno E. Werner in Berlin-Schmargendorf, Miquelstraße 42 (unter Denkmalschutz)Landhäuser von Dipl.-Ing. Hans Köhler, Berlin. In: Bauwelt, 30. Jahrgang 1939, Heft 32 (vom 10. August 1939), S. 1–8. in der Berliner Landesdenkmalliste 1935: Wohnhaus J. in Berlin-Dahlem 1937: Landhaus B. in Berlin-Schlachtensee 1938?: Wohnhaus M. in Berlin-Westend 1938 Landhaus T. in Berlin - Halensee 1938: Gestaltung der Ausstellung „Kraft durch Freude“ in Hamburg 1939: Gestaltung der Ausstellung „Segen des Meeres“ in Hamburg 1939 Ein Gemeinschaftshaus Gothaer Wagonfrabrik AG in Gotha (Wettbewerbserfolg) 1952 Deutsche Pfandbriefanstalt Wiesbaden (Wettbewerb) 1953 Einfamilienwohnhaus Dipl.-Ing.Stein, Bad Homburg v. d. H. („Dieser Bau wurde vom Hessischen Staat als vorbildliche Leistung ausgezeichnet 1954“) 1953/54: Stahlbrunnen Kurpark Bad Schwalbach (unter Denkmalschutz)Denkmaltopographie Rheingau-Taunus-Kreis II Altkreis Untertaunus, S. 149 (Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden 2003) 1955: Verwaltungsgebäude der Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main (Gebäude), Adickesallee (unter Denkmalschutz, 2014 abgerissen)Almut Gehebe-Gernhardt: Oberfinanzdirektion. In: Deutscher Werkbund Hessen, Wilhelm Opatz (Hrsg.): Frankfurt 1950–1959. Niggli-Verlag, Sulgen 2014, ISBN 978-3-7212-0906-8, S. 66–73. 1956 Doppelwohnhaus in Frankfurt am Main 1957 Zwei Kindergärten in Hessen, Kindergarten in Rockenberg und in Okriftel 1958 Lesehalle in Bad Salzhausen 1959 Universitätsbibliothek in Gießen 1960 Neubau des hessischen Finanzministeriums in Wiesbaden (unter Denkmalschutz) 1962 Klinik und Institut für physikalische Medizin und Balneologie der Justus-Liebig-Universität Gießen, Bad Nauheim 1968 staatliches Thermalhallenbad in Schlangenbad 1968 Bundesautobahn-Raststätte Dollenberg bei Herborn 1963–1972: Staatstheater Darmstadt (beteiligt als Mitarbeiter der hessischen Landesbauverwaltung)

Literatur Thomas Zeller: Die Architekten und ihre Bautätigkeit in Frankfurt am Main in der Zeit von 1870 bis 1950. Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-921606-51-9, Seite 201. Das Architekturmodell, Werkzeug Fetisch Kleine Utopie, Deutsches Architekturmuseum, Oliver Elser, Peter Cachola Schmal (Hrsg.), 14 S.117-119 Herbert Rimpl: Verwaltungsbauten, Ullstein Fachverlag 1959, Seite 84–89

Einzelnachweise

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